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Freitag, 18. August 2017

Marburg:
520 PV-Module auf Landesliegenschaft


[23.11.2016] Bis 2030 will die hessische Landesverwaltung CO2-neutral arbeiten. Mit der Einweihung der Photovoltaik-Anlage auf dem Campus Lahnberge der Philipps-Universität macht das Land einen weiteren großen Schritt.

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat jetzt auf dem Campus Lahnberge der Philipps-Universität Marburg die bislang leistungsstärkste Solarstromanlage auf einer hessischen Landesliegenschaft eingeweiht. Wie das Hessische Ministerium für Finanzen mitteilt, hat der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) die Anlage mit einer Leistung von 135 Kilowatt Peak errichtet. Die Anlage speist 115.000 Kilowattstunden pro Jahr in das Versorgungsnetz der Universität ein und spart damit 70 Tonnen CO2 pro Jahr. Die erzeugte Energiemenge entspreche damit dem Jahresbedarf von 30 Haushalten und deckt den jährlichen Strombedarf der Zentralen Medizinischen Bibliothek ab. Sie wurde auf dem Parkdeck neben dem Neubau des Fachbereichs Chemie installiert. Die Anlage ist mit 520 Photovoltaik-Modulen und acht Wechselrichtern ausgestattet. Ein weiterer Ausbau sei in Planung. Finanzminister Schäfer sagte: „Wer sich jetzt im November wieder fragt, wie das Jahr so schnell vergehen konnte, dem wird auch klar: 2030 kommt schneller, als man denkt. Das Ziel, bis dahin unsere Landesverwaltung CO2-neutral zu stellen, ist also kein abstraktes, das wir irgendwann angehen müssen, sondern wir müssen Tag für die Tag im Hier und Jetzt daran arbeiten.“ Um das Ziel einer CO2-neutralen Landesverwaltung bis 2030 zu erreichen, führt das LBIH im Auftrag des Hessischen Finanzministeriums zahlreiche Maßnahmen durch. Hierzu zählen etwa Sanierungen von Bestandsgebäuden im Rahmen des CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramms (COME-Programm) oder Neubauten nach den hessischen Energieeffizienzstandards im staatlichen Hochbau. Thomas Platte, Direktor des LBIH, erläutert: „Auf Initiative der Stadt Marburg die Solarstromanlage auf dem Campus Lahnberge zu errichten, sind wir mit der Inbetriebnahme, dem Ziel der Hessischen Landesregierung einer CO2-neutral arbeitenden Landesverwaltung einen weiteren Schritt näher gekommen.“ Siegfried Bien, CO2-Beauftragter der Philipps-Universität Marburg, ergänzte: „Mit der neuen Solarstromanlage gehen wir einen wichtigen und großen, insgesamt aber nur einen Schritt auf unserem Marathon hin zum Ziel der CO2-neutralen Philipps-Universität. Und wir gehen einen großen Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg des Ultramarathons zur CO2-neutralen hessischen Landesverwaltung.“ In Marburg läuft seit dem Jahr 2009 das Klima-Projekt „CO2-neutrale Philipps-Universität“, regenerative Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz sind die wesentlichen Pfeiler. (me )

www.hmdf.hessen.de
www.uni-marburg.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, Hessen, Landesverwaltung, LBIH, Philipps-Universität Marburg



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