Montag, 23. Oktober 2017

dena:
Bund übernimmt die Kontrolle


[10.7.2017] Die Deutsche Energie-Agentur wird neu aufgestellt. Die privaten Gesellschafter sind ausgestiegen und der Gesellschaftsvertrag wurde geändert.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2017 die von ihren privaten Gesellschaftern Deutsche Bank, DZ Bank und Allianz gehaltenen Geschäftsanteile. Dies wurde im Anschluss an eine Sitzung des dena-Aufsichtsrats am 4. Juli in Berlin bekannt. Als stimmberechtigte Gesellschafter der dena verbleiben demnach der Bund und die KfW Bankengruppe. Die privaten Anteilseigner waren mit jeweils acht Prozent an der Agentur beteiligt. Die dena-Aufsichtsratsvorsitzende Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, erklärte: „Die Bundesregierung will in Zukunft noch intensiver und unmittelbarer die Kompetenzen der dena nutzen, um die Energiewende voranzubringen. Dafür ist die neue Gesellschafterstruktur eine gute Grundlage.“
Auch der Gesellschaftsvertrag wurde geändert. Die Mitarbeit an der Energiewende und am Klimaschutz wird nun explizit als Unternehmensziel benannt. Der entsprechende Passus lautet: „Die Gesellschaft erbringt bundesweit und international Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse zur Ausgestaltung und Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele der Energiewende, einschließlich Energieeffizienz, erneuerbarer Energien, Klimaschutz und des damit einhergehenden Umbaus des Energiesystems, unter Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes.“ (al)

www.dena.de

Stichwörter: Politik, dena



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik

DIW Berlin: Systemfreundlichkeit belohnen
[23.10.2017] Bislang gibt es keine Anreize, um in systemfreundliche Anlagen zu investieren. Vielmehr steht bei der Planung die Gesamtausbeute des Kraftwerks im Vordergrund. Um hier gegenzusteuern, schlägt das DIW Berlin die Einführung eines Marktwertmodells vor. mehr...
Nach Osten oder Westen ausgerichtete Solarpanele, die in den Morgen- und Abendstunden ernten, sind systemfreundliche Anlagen.
BSW Solar: „Endlich die Bremsen lösen!“
[17.10.2017] Bei der jüngsten Auktionsrunde für Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab fielen die Preise je Kilowattstunde Solarstrom auf unter fünf Cent. Deshalb fordert der Bundesverband Solarwirtschaft jetzt eine sofortige Aufhebung der Deckelung von Solarstrom. mehr...
In den letzten fünf Jahren haben sich die Preise für die Errichtung von Solarparks halbiert.
Energetische Sanierung: Verbände fordern Steuererleichterungen
[16.10.2017] Vier Verbände fordern eine bessere Steuerförderung für energetische Sanierungen von selbstgenutzten Häusern und Wohnungen. Damit soll der Stillstand bei der energetischen Gebäudesanierung überwunden werden. mehr...
Vier Verbände fordern eine bessere Steuerförderung für energetische Sanierungen von selbstgenutzten Häusern und Wohnungen.
VKU: Positionspapier für die Politik
[13.10.2017] Energie- und Wärmewende, E-Mobilität, Versorgungssicherheit und Preisgestaltung: Die energiepolitischen Herausforderungen für die kommende Legislaturperiode sind groß. Der Verband kommunaler Unternehmen bezieht schon mal Position. mehr...
Studie: Versteckte Kosten für Kohle und Atom
[13.10.2017] Durch ihre versteckten Zusatzkosten in Milliardenhöhe verursachen konventionelle Energieträger wie Kohle und Atomkraft weit höhere Kosten als erneuerbare Energien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag von Greenpeace Energy. mehr...

Suchen...

 Anzeige

Zukunftsforum Energiewende
rku.it GmbH
44629 Herne
rku.it GmbH
GWAdriga GmbH & Co. KG
10719 Berlin
GWAdriga GmbH & Co. KG
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH
IDS GmbH
76275 Ettlingen
IDS GmbH

Aktuelle Meldungen