Freitag, 20. Oktober 2017

EWE-Aufsichtsratspräsidium:
Empfehlung für Brückmanns Ablösung


[10.2.2017] Der EWE-Aufsichtsrat hat Brückmanns Entlassung wegen einer eigenmächtigen Spende an den Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko empfohlen.

Matthias Brückmann soll wegen einer unerlaubten Spende den Oldenburger Energieversorger EWE verlassen. Die Aufsichtsratsspitze des Oldenburger Energieunternehmens EWE hat jetzt dem Aufsichtsrat empfohlen, die Bestellung Matthias Brückmanns zum Mitglied des Vorstands und zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft mit sofortiger Wirkung zu widerrufen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird der gesamte Aufsichtsrat seine endgültige Entscheidung am 22. Februar mitteilen. Der Grund ist eine eigenmächtige Spende Brückmanns über 253.000 Euro an eine Stiftung des ehemaligen Boxweltmeisters Wladimir Klitschko in die Ukraine. Einer Überweisung in dieser Höhe hätte der Aufsichtsrat zuvor zustimmen müssen. EWE-Aufsichtsrat Stephan-Andreas Kaulvers sagt: „Unser Ziel und Auftrag ist es, in dieser Situation weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden sowie Ruhe und Stabilität wiederherzustellen.“ Deshalb werde man schon jetzt Vorbereitungen für die Wiederbesetzung der vakanten Stelle treffen. Brückmann werde sein Amt bis zur Sitzung des Aufsichtsrats der Gesellschaft vorerst ruhen lassen. (me)

www.ewe.de

Stichwörter: Unternehmen, EWE AG,

Bildquelle: EWE AG

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