FairEnergieUmstieg auf Intense-Lösung

Der Reutlinger Versorger FairEnergie hat sich für die SaaS-Plattform TENTAC von Intense entschieden.
v.l.: Michael Zitzmann, Partner INTENSE AG; Michael Heinze, Vorstand INTENSE AG; Jens Balcerek, Geschäftsführer FairEnergie; Christian Kirste, Bereichsleiter Erzeugung, Handel und Abrechnungsservice FairEnergie
(Bildquelle: FairEnergie/R.Koch)
Der Reutlinger Versorger FairEnergie hat sich für die SaaS-Plattform TENTAC von Intense entschieden.
v.l.: Michael Zitzmann, Partner INTENSE AG; Michael Heinze, Vorstand INTENSE AG; Jens Balcerek, Geschäftsführer FairEnergie; Christian Kirste, Bereichsleiter Erzeugung, Handel und Abrechnungsservice FairEnergie
(Bildquelle: FairEnergie/R.Koch)
Der Reutlinger Versorger FairEnergie hat sich für die SaaS-Plattform TENTAC von Intense entschieden und wird damit ihre bisherige SAP-IS-U-Landschaft ablösen. Wie Intense mitteilt, basiert die Lösung auf SAP S/4HANA Utilities und soll zentrale Geschäftsprozesse des Reutlinger Energieversorgers auf einer Plattform bündeln.
Mit dem Projekt verfolge FairEnergie mehrere Ziele: Das Unternehmen will den Standardisierungsgrad erhöhen, Abläufe durchgängig integrieren, Prozesskosten senken und die Kundenorientierung stärken. Die neue Plattform soll dabei nicht nur die Anforderungen eines mittelgroßen Energieversorgers abdecken, sondern auch die Sparten Wasser und Wärme sowie die Abrechnung kommunaler Schwesterunternehmen für Müll und Abwasser einbeziehen.
„Neben der höheren Standardisierung wollten wir ein System, das die Anforderungen eines mittelgroßen Energieversorgers möglichst verlässlich abbildet und auch unsere Sparten Wasser, Wärme sowie die Abrechnung kommunaler Schwesterunternehmen für Müll und Abwasser einschließt“, sagt Jens Balcerek, Geschäftsführer von FairEnergie.
Funktionale Kriterien
Nach Angaben des Unternehmens gaben neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis und verfügbaren Projektressourcen vor allem funktionale Kriterien den Ausschlag. Tentac decke die geforderten Prozesse ab und ermögliche die Integration weiterer Komponenten wie CRM-Funktionen und Kundenportale. Die Plattform verbindet Bereiche wie Abrechnung, Marktkommunikation, Kundenservice und Energiedatenmanagement. Hinzu kommen vorkonfigurierte branchenspezifische Best-Practice-Prozesse.
„Vor allem die Abdeckung unserer funktionalen Anforderungen und die Möglichkeit, weitere Komponenten wie CRM-Funktionen oder Kundenportale integriert einzubinden – von Abrechnung und Marktkommunikation bis hin zu Kundenservice und Energiedatenmanagement – hat uns bei Tentac überzeugt. Zudem bietet Tentac eine vorkonfigurierte Lösung mit branchenspezifischen Best-Practice-Prozessen“, erläutert Christian Kirste, Bereichsleiter Erzeugung, Handel und Abrechnungsservice bei FairEnergie.
Durchgängige Customer Journey
Darüber hinaus soll die Plattform kundenbezogene Prozesse vereinfachen, eine durchgängige Customer Journey unterstützen und eine 360-Grad-Sicht auf Vorgänge schaffen. Auch der Fachkräftemangel spielte bei der Entscheidung eine Rolle. Nach Unternehmensangaben fällt es mittelgroßen Versorgern zunehmend schwer, SAP-Spezialisten zu gewinnen und langfristig zu binden. Eine standardisierte Cloud-Plattform soll deshalb den Bedarf an internem Spezialwissen reduzieren und Mitarbeitende von Aufgaben entlasten, die bislang durch den Betrieb von On-Premise-Systemen entstehen.
Der offizielle Projektstart ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Den Go-live planen die Partner für die zweite Jahreshälfte 2027. Die erste Stichtagsabrechnung auf der neuen Plattform soll im Frühjahr 2028 erfolgen.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit FairEnergie. Denn das Unternehmen gehört zu jenen mittelgroßen Versorgern, die das SAP-IS-U-Supportende nicht abwarten, sondern als Anlass zur Plattformwende nutzen. Und vor dieser Entscheidung stehen derzeit viele deutsche Stadtwerke“, sagt Michael Heinze, Vorstand von Internes.
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