Dienstag, 16. Juni 2026
[16.06.2026] Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung und effizientere Prozesse. Andreas Weber von Kraftwerk Software erklärt im Interview, warum KI erst dann ihr volles Potenzial entfaltet, wenn sie in die Systemarchitektur integriert ist.

Andreas Weber

(Bildquelle: Kraftwerk Software Gruppe)

Herr Weber, viele Unternehmen nutzen KI bislang eher als Zusatzfunktion – etwa über ChatGPT oder andere Tools. Warum reicht das aus Ihrer Sicht nicht aus?Wenn man die Entwicklung verfolgt hat, sieht man ja, welche enorme Leistungssteigerung KI-Systeme inzwischen erreicht haben. Der entscheidende Punkt ist jedoch: KI darf nicht nur um ein System herum eingesetzt werden, sondern muss tief in die Softwarearchitektur integriert sein. Wir haben das Glück, dass wir technologisch auf einem sehr ... mehr...

Aktuelle Meldungen

DestatisErneuerbare Energien decken mehr als die Hälfte des Strombedarfs

[16.06.2026] Erneuerbare Energien haben im ersten Quartal 2026 erstmals seit Langem wieder mehr als die Hälfte der deutschen Stromerzeugung gestellt. Gleichzeitig wurde Deutschland dank deutlich gestiegener Exporte und sinkender Importe erneut zum Nettoexporteur von Strom. mehr...

RWEErste Windturbine für Nordseecluster installiert

[16.06.2026] RWE hat die erste Windturbine des Offshore-Projekts Nordseecluster vor der deutschen Küste installiert. Das 1,6-Gigawatt-Vorhaben soll ab 2027 schrittweise Strom für Industrie und Energiewende liefern und erreicht nun einen wichtigen Meilenstein. mehr...

Mitnetz StromEinbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung

[16.06.2026] Mitnetz Strom setzt beim Bau einer neuen Hochspannungsleitung auf einen frühen und intensiven Dialog mit den Bürgern. Der Netzbetreiber will Konflikte vermeiden, die Feinplanung verbessern und Akzeptanz für den Ausbau der Energieinfrastruktur schaffen. mehr...

HeemsenVilla hat PV-Anlage mit Batteriespeicher erhalten

[16.06.2026] E.ON hat den Waldkindergarten Villa Wildschwein in Heemsen mit einer Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher ausgestattet. Das Projekt verbessert nicht nur die Energieversorgung, sondern zeigt den Kindern schon früh, wie erneuerbare Energien im Alltag funktionieren. mehr...

Weitere Meldungen

Energie-Kommune: Bremen will Klimaneutralität bis 2038

[15.06.2026] Bremen möchte seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2038 um 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. So sieht es die Klimaschutzstrategie des Landes vor. Dafür wurde sie jetzt von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) als Energie-Kommune des Monats Juni ausgezeichnet. mehr...

Koblenz: Konkretisierung der Wärmepläne

[15.06.2026] Koblenz treibt die kommunale Wärmeplanung voran und konkretisiert Projekte für Wärmenetze in mehreren Stadtteilen. Neue Bundesvorgaben verändern zwar den gesetzlichen Rahmen, doch für Eigentümer werden nun wichtige Weichen für die künftige Wärmeversorgung gestellt. mehr...

Gruppenfoto des GWAdriga-Teams am Ufer der Spree in Berlin. Rund 70 Mitarbeitende und Partner stehen und knien auf einer gepflasterten Uferpromenade und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist die historische Oberbaumbrücke mit ihren markanten Türmen zu sehen.

GWAdriga: Zehn Jahre Smart Meter Roll-out

[15.06.2026] Das Unternehmen GWAdriga zieht nach zehn Jahren eine Bilanz seiner Arbeit beim Roll-out intelligenter Messsysteme. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Zahl der betreuten Messstellenbetreiber deutlich erhöht. mehr...

Hessen: Finanzielle Beteiligung soll Pflicht werden

[15.06.2026] Hessen will Kommunen künftig verpflichtend an den Erträgen von Wind- und Solaranlagen beteiligen. Das neue Gesetz soll die Akzeptanz der Energiewende vor Ort erhöhen und den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen. mehr...

Krefeld/Kassel: Fortschritte bei der Wärmeplanung

[15.06.2026] Die Städte Krefeld und Kassel treiben ihre kommunale Wärmeplanung voran und schaffen damit strategische Grundlagen für die Wärmewende. Während Krefeld den politischen Fahrplan bereits beschlossen hat, hat Kassel die nächste Beschlussstufe erreicht und bereitet die verstärkte Umsetzung vor. mehr...

Schematische Darstellung einer Anlage zur tiefen Geothermie. Die Grafik zeigt einen Querschnitt durch den Untergrund mit mehreren Gesteinsschichten. Zwei Bohrungen reichen bis in rund 3.500 Meter Tiefe zu einer etwa 150 Grad Celsius heißen wasserführenden Schicht. Heißes Wasser wird über eine Förderbohrung an die Oberfläche geleitet, zur Erzeugung von Fernwärme und Elektrizität genutzt und anschließend über eine zweite Bohrung wieder in den Untergrund zurückgeführt. An der Oberfläche sind Gebäude, Felder, Stromleitungen und technische Anlagen dargestellt. Die Beschriftungen „Fernwärme“ und „Elektrizität“ verdeutlichen die Nutzung der geothermischen Energie.

Baden-Württemberg: Landesregierung setzt auf Geothermie

[12.06.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will den Ausbau der tiefen Geothermie vorantreiben. Nach Angaben der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg sollen Hemmnisse für die Technologie abgebaut werden. Derzeit befinden sich 17 Anlagen im Land in Planung, eine weitere wird gebaut. mehr...

Ein Mann steht in einem Heizungskeller vor einer wandhängenden Wasserstoff-Heizung und bedient das Display des Geräts. Auf der Front ist der Hinweis „H2 – 100 % Wasserstoff“ zu sehen. Die Anlage ist Teil eines Projekts zur Versorgung von Gebäuden mit Wasserstoff über das bestehende Gasnetz. Im Hintergrund sind Rohrleitungen und weitere Komponenten der Heizungsinstallation erkennbar.

Vaillant: Wasserstoffnetz im Regelbetrieb

[12.06.2026] Mehrere Privathaushalte in Hohenwart heizen jetzt mit 100 Prozent Wasserstoff. Das Projekt „H2Dahoam“ ist in den dauerhaften Betrieb gegangen. mehr...

Nationaler Wasserstoffrat: Nationaler Wasserstoffrat reformiert

[12.06.2026] Die Bundesregierung hat eine Reform des Nationalen Wasserstoffrats beschlossen. Das Gremium soll künftig stärker auf den Markthochlauf von Wasserstoff ausgerichtet werden. Zudem wird sein Aufgabenbereich erweitert und die Struktur verschlankt. mehr...

Netzanschluss: Software beschleunigt Berechnungen

[12.06.2026] Das Kölner Unternehmen envelio hat nach eigenen Angaben eine neue Technologie für die Berechnung von Stromnetzen entwickelt. Die Lösung soll Netzsimulationen erheblich beschleunigen und damit Netzanschlüsse schneller ermöglichen. mehr...

BDEW Kongress 2026: Branche fordert Planungssicherheit

[11.06.2026] Die Energiebranche fordert von der Bundesregierung zügige Entscheidungen bei zentralen energiepolitischen Vorhaben. Beim BDEW Kongress 2026 warnten Verbandsvertreter vor Verzögerungen bei wichtigen Gesetzen und forderten mehr Planungssicherheit für Investitionen. mehr...

Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), spricht auf der Bühne des BDEW-Kongresses 2026 an einem Rednerpult. Hinter ihr ist das Kongresslogo auf einer großflächigen, violett beleuchteten Bühnenwand zu sehen. Im Vordergrund stehen die roten Buchstaben des BDEW-Logos. Die Aufnahme zeigt ihren Auftritt während der Eröffnung der Fachveranstaltung.

BDEW Kongress 2026: Verband drängt auf schnelle Beschlüsse

[11.06.2026] Der BDEW fordert von der Bundesregierung ein abgestimmtes Energiepaket für 2026. Nach Ansicht des Verbands müssen mehrere zentrale Gesetzesvorhaben zügig beschlossen werden, um Investitionen in die Energieinfrastruktur abzusichern. mehr...

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