E.ONEnergieatlas zur E-Mobilität
Das Unternehmen E.ON hat jetzt seinen Energieatlas zur E-Mobilität veröffentlicht. Wie der Energieversorger mitteilt, behauptet Nordrhein-Westfalen seine Spitzenposition mit rund 284.000 zugelassenen E-Autos, was einem Anstieg von 116 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Süden Deutschlands zeige ebenfalls einen nachhaltigen Trend, mit etwa 248.000 E-Autos in Bayern und 213.000 in Baden-Württemberg.
Besonders erfreulich sei die positive Umweltauswirkung durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen. In Nordrhein-Westfalen allein könnten E-Autos jährlich etwa 690.000 Tonnen CO2 einsparen. Die Gesamtbilanz für Deutschland sei ebenfalls erfreulich: Die Datenexperten von E.ON zeigten, dass der Umstieg von Verbrennern auf E-Autos bereits zu einer Einsparung von über drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr führt, vorausgesetzt, sie werden mit Grünstrom geladen. Selbst bei Verwendung des deutschen Strommixes betrage die CO2-Einsparung bereits über 2,1 Millionen Tonnen.
Ein Blick auf die Ladepunkte zeige, dass Bayern mit mehr als 20.300 öffentlichen Ladepunkten führe. Nordrhein-Westfalen liege mit 17.960 Ladepunkten an zweiter Stelle, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 17.370, wobei in diesen Zahlen die nicht-öffentlichen Ladestationen von Privatpersonen und Unternehmen nicht berücksichtigt seien.
Zunehmend rücke die installierte Ladeleistung in den Fokus, da Schnellladestationen mit bis zu 400 Kilowatt mehr Ladevorgänge pro Tag ermöglichten. In Deutschland stünden insgesamt fast 3.200 Megawatt Ladeleistung für Elektroautos zur Verfügung, wobei Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg im Bundesländervergleich die Spitzenplätze einnähmen.
Die durchschnittliche Ladeleistung pro E-Auto variierte je nach Bundesland zwischen 1,7 und 4,7 Kilowatt. In Nordrhein-Westfalen seien es beispielsweise zwei Kilowatt, während Bayern mit mehr als 2,4 Kilowatt führend sei. Besonders im Nordosten Deutschlands können E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer effizient laden, mit 4,69 Kilowatt pro Auto in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Daten des E.ON Energieatlas seien interaktiv aufbereitet und bieten einen detaillierten Einblick auf Bundesland-, Landkreis- und Stadtebene.
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