Freitag, 22. November 2024

Kreis LippeEMiLippe geht an den Start

[30.10.2013] Mit dem Projekt Elektromobilität in Lippe (EMiLippe) adressieren Kreis, Wissenschaft und Wirtschaft die E-Mobilität für Unternehmen im ländlichen Raum. Ziel ist ein e-mobiler Wirtschaftsverkehr, der vor allem mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird.
Im Verbundprojekt EMiLippe in Ostwestfalen-Lippe soll ein elektromobiler Wirtschaftsverkehr entstehen

Im Verbundprojekt EMiLippe in Ostwestfalen-Lippe soll ein elektromobiler Wirtschaftsverkehr entstehen, der vor allem mit selbst erzeugtem grünen Strom gespeist wird.

v.l.: Falk F. Mehrmann, Kannegiesser GmbH; Prof. Dr. Jürgen Jasperneite, Fraunhofer-Anwendungszentrum IOSB-INA; Dr. Oliver Hermann, Hochschule Ostwestfalen-Lippe; Martin Kannegiesser, Herbert Kannegiesser GmbH; Herbert Vogel, itelligence AG; Günter Weigel

(Bildquelle: Kreis Lippe)

In Ostwestfalen-Lippe soll ein elektromobiler Wirtschaftsverkehr entstehen, der vor allem mit Strom aus regenerativen Energiequellen gespeist wird. Dieses Ziel hat sich der Kreis Lippe jetzt mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation IOSB-INA sowie den Wirtschaftsunternehmen itelligence, Herbert Kannegiesser, Phoenix Contact und OWITA mit dem Verbundprojekt Elektromobilität in Lippe (EMiLippe) auf die Fahnen geschrieben. „Eine erfolgreiche Energiewende ist nicht nur für die wirtschaftliche Zukunft Ostwestfalen-Lippes, sondern auch für die gesamte Bundesrepublik Deutschland entscheidend“, sagt Friedel Heuwinkel, Landrat des Kreises Lippe. „Wir finden in unserer ländlich geprägten Region optimale Rahmenbedingungen vor, um diese Wende jetzt auch im Bereich des wirtschaftlich genutzten Kfz-Sektors anzupacken.“ Wie der nordrhein-westfälische Kreis meldet, ist EMiLippe auf drei Jahre angelegt. Etwa 40 Prozent der Kosten des rund vier Millionen Euro teuren Projekts stammen aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Sie sind im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans (NEP) Elektromobilität zur Verfügung gestellt worden. Unter Regie und Koordination der Wirtschaftsförderung des Kreis Lippe sowie den Forschungseinrichtungen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Fraunhofer-Anwendungszentrum IOSB-INA sollen die Unternehmen unter anderem in den Bereichen Güter- und Personenverkehr, wie auch bei innerbetrieblichen Transporten oder Dienstreisen auf eine gemeinsame Elektrofahrzeugflotte zurückgreifen. Der dafür benötigte Strom soll nach Möglichkeit aus eigenerzeugter erneuerbarer Energie stammen. Zur Steuerung der Flotte und der Energieflüsse wird eine Leitwarte für die Unternehmen aufgebaut, die einerseits die verschiedenen Prozesse erfasst und optimiert und andererseits die Energie- und Mobilitätsanforderungen der teilnehmenden Systempartner bedienen kann. „Die im Projekt zu entwickelnde grüne Ladesäule soll eine integrierte Lösung für die Elektromobilität darstellen, insbesondere gekennzeichnet durch Informations- und Kommunikationstechniken sowie Schnittstellen zum Energienetz, zum Abrechnungssystem und zum Fuhrpark-Management“, erklärt Helmut Friedrich von der Firma Phoenix Contact E-Mobility.
Die Projektteilnehmer bringen ihr eigenes Know-how in das Projekt ein. Wie der Meldung zu entnehmen ist, hat itelligence beispielsweise den it-gestützten energieintelligenten Fuhrpark entwickelt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Elektromobilität

Bremen: Stadtreinigung präsentiert neue E-Flotte

[20.11.2024] Die Bremer Stadtreinigung hat erstmals seine Flotte von Elektrofahrzeugen vorgestellt, die zur Straßenreinigung und Abfallsammlung eingesetzt werden. Mit dieser Maßnahme wird ein entscheidender Beitrag zur Klimaneutralität der Stadt bis 2038 angestrebt. mehr...

Bis zum Jahr 2025 soll die Hälfte der Busflotte in Konstanz elektrisch fahren.

BMDV: Förderung von E-Bussen

[15.11.2024] Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zieht Bilanz zum Förderprogramm „Alternative Antriebe von Bussen im Personenverkehr“. Für das Programm stehen rund 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung, rund 250 Verkehrsunternehmen haben bisher Fördermittel erhalten. mehr...

m8mit: Abrechnung diverser Ladeparks

[14.11.2024] Mit seiner cloudbasierten Abrechnungslösung für E-Mobilität begleitet m8mit gemeinsam mit den Unternehmen Autostrom plus und Westfalen Weser Ladeservice die Inbetriebnahme der ersten Ladepunkte des Deutschlandnetzes an der Autobahn. mehr...

Das Bild zeigt eine Frau an einer Ladesäule von EWE.

Netzdienliches Laden: CLS ON integriert Testprozesse

[12.11.2024] Ein neuer Prozess zum netzdienlichen Laden, der von EWE Netz mit Unterstützung von GWAdriga entwickelt wurde, ist in das Projekt CLS ON eingeflossen. Dies ermöglicht den flächendeckenden Einsatz von Steuergeräten zur stabilen und effizienten Steuerung von Elektrofahrzeugen. mehr...

Baden-Württemberg: Neue Förderprogramme für Elektro-Lkw

[31.10.2024] Baden-Württemberg unterstützt jetzt den Umstieg auf klimafreundliche Elektro-Lkw mit neuen Förderprogrammen. Das Land bietet finanzielle Anreize für Fahrzeuge und Lade-Infrastruktur, um das Ziel einer klimaneutralen Güterverkehrslogistik bis 2030 zu fördern. mehr...

Kaiserslautern: Stadt setzt auf Elektrobusse

[29.10.2024] Ab Mitte 2025 sollen die ersten Elektrobusse in Kaiserslautern im Einsatz sein. Mit der schrittweisen Einführung von 16 batteriebetriebenen Bussen leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität und zur Reduktion von CO2-Emissionen im öffentlichen Nahverkehr. mehr...

Personen vor einer Schnellladesäule in Düsseldorf

Düsseldorf: Superschnell laden

[18.10.2024] Im Rahmen des Projekts Multi-Mo-DUS sollen in Düsseldorf bis 2026 insgesamt 18 Mobilitätsstationen mit superschnellen Ladesäulen erreichtet werden. Die erste wurde jetzt in Betrieb genommen. mehr...

Grafik zum Speicherpotenzial bidirektional-fähiger E-Autos

E.ON: Speicherpotenzial von E-Autos nutzen

[15.10.2024] Eine Schwarmbatterie aus Elektroautos, die vorbereitet sind für das bidirektionale Laden, könnte rechnerisch die Stromproduktion von mehreren Gaskraftwerken ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Potenzialanalyse von E.ON Deutschland. mehr...

Elektrobus der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm.

Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU): 46 neue Elektrobusse bis 2027

[15.10.2024] Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) beschaffen bis zum Jahr 2027 46 neue Elektrobusse. Über die Hälfte ihrer Stadtbusse werden dann emissionsfrei betrieben. Die neuen Fahrzeuge sollen bis zum Inkrafttreten des neuen Nahverkehrsplans der SWU vollständig in Betrieb sein und unter anderem bessere Taktungen ermöglichen. mehr...

Das Bild zeigt einen Schnelllader in der Tiefgarage eines REWE-Markts.

Mainova: Laden bei REWE

[08.10.2024] Mainova und REWE haben ihr gemeinsames Schnellladenetz für Elektroautos in Frankfurt am Main erweitert. Im August wurden zehn neue Ladepunkte an mehreren REWE-Standorten in Betrieb genommen. mehr...

Elektromobilität auf dem Land: Wegen Sprakebülls klimafreundlicher Mobilität wurde die Gemeinde Klimakommune des Monats.

Sprakebüll: E-Autos in Nordfriesland

[27.09.2024] Die AEE zeichnet im September 2024 Sprakebüll als Energie-Kommune des Monats aus. Grund ist die klimafreundliche Mobilität der nordfriesischen Gemeinde. mehr...

Bei Ultraschnelllader (HPC) verzeichnet der BDEW-Elektromobilitätsmonitor ein besonders starkes Wachstum.

BDEW-Elektromobilitätsmonitor: Lade-Infrastruktur wächst

[24.09.2024] Die Lade-Infrastruktur in Deutschland wächst weiter stark: Im ersten Halbjahr 2024 wurden über 16.000 neue öffentliche Ladepunkte installiert. Gleichzeitig ist die Auslastung der Ladepunkte mit durchschnittlich 14,5 Prozent nach wie vor gering. mehr...

Bremen: Strategie für Lade-Infrastruktur

[06.09.2024] Der Bremer Senat hat jetzt eine Strategie für den Ausbau der Lade-Infrastruktur im öffentlichen Raum beschlossen. Ziel ist es, E-Autos in allen Stadtteilen sozial gerecht mit Ladestationen zu versorgen. Ein entscheidendes Konzept ist die Definition von Suchräumen für Ladepunkte. mehr...

Ein neues Pilotprojekt in Kassel untersucht die Nutzung von bidirektionalem Laden im Kontext der Energie- und Mobilitätswende.

Kassel: Pilotprojekt zum bidirektionalen Laden

[28.08.2024] Ein neues Pilotprojekt in Kassel untersucht die Nutzung von bidirektionalem Laden im Kontext der Energie- und Mobilitätswende. Es soll zeigen, wie Elektrofahrzeuge nicht nur Strom laden, sondern auch ins Netz zurückspeisen können, um Netzstabilität zu fördern und Kosten zu senken. mehr...

Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (2.v.l.) nimmt einen Ladepunkt an einer Straßenlaterne in Betrieb.

Braunschweig: Laden an Laternen

[07.08.2024] An 17 Straßenlaternen in Braunschweig können künftig Elektroautos aufgeladen werden. Das Pilotprojekt bietet Bürgern ohne eigenen Stellplatz eine neue Lademöglichkeit. mehr...