Mainzer StadtwerkeElektromobilität anschieben
Die Mainzer Stadtwerke forcieren gemeinsam mit der Stadt Mainz den Ausbau der Elektromobilität vor Ort sowie in der Umgebung. Jetzt hat das Unternehmen im Beisein von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) und Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) die ersten neuen Ladesäulen und -punkte im Parkhaus Cityport vorgestellt. Insgesamt sollen 64 neue Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge geschaffen werden. Laut Plan werden bis Ende 2017 sechs Ladesäulen mit je zwei Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum sowie acht Ladepunkte in vier Mainzer Tiefgaragen errichtet. Im Jahr 2018 sollen dann rund 20 weitere Lademöglichkeiten hinzukommen.
Oberbürgermeister Ebling sagte: „Auch wenn die Zahl der Elektroautos derzeit mit etwa 160 reinen E-Autos und gut 400 Hybrid-Fahrzeugen in Mainz noch recht überschaubar ist, bietet die Elektromobilität in Zukunft gerade für Städte eine wichtige Option auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und modernen Verkehrspolitik.“ Verkehrsdezernentin Eder ergänzte: „Etwa ein Drittel des Energieverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor. Somit bietet sich hier ein größeres CO2-Einsparpotenzial als im Strombereich.“ Stadtwerke-Vorstand Tobias Brosze sieht die Mainzer Stadtwerke als kommunales Unternehmen beim Ausbau der Elektromobilität in der Region in einer zentralen Rolle.
Das Mainzer Ladesäulen-Projekt wird über die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Anfang 2017 hatten die Mainzer Stadtwerke die entsprechenden Zuschüsse beantragt. Wie die Mainzer Stadtwerke melden, beläuft sich das Fördervolumen des Bundes auf rund 54.500 Euro, die Stadtwerke werden weitere 82.000 Euro investieren. Weitere Fördergelder erhält die Stadtwerke-Tochter Überlandwerk Groß-Gerau, die zusätzlich mit einem Eigenanteil von 64.000 Euro weitere Ladesäulen im Landkreis Groß-Gerau errichten wird.
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