denaBund übernimmt die Kontrolle
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2017 die von ihren privaten Gesellschaftern Deutsche Bank, DZ Bank und Allianz gehaltenen Geschäftsanteile. Dies wurde im Anschluss an eine Sitzung des dena-Aufsichtsrats am 4. Juli in Berlin bekannt. Als stimmberechtigte Gesellschafter der dena verbleiben demnach der Bund und die KfW Bankengruppe. Die privaten Anteilseigner waren mit jeweils acht Prozent an der Agentur beteiligt. Die dena-Aufsichtsratsvorsitzende Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, erklärte: „Die Bundesregierung will in Zukunft noch intensiver und unmittelbarer die Kompetenzen der dena nutzen, um die Energiewende voranzubringen. Dafür ist die neue Gesellschafterstruktur eine gute Grundlage.“
Auch der Gesellschaftsvertrag wurde geändert. Die Mitarbeit an der Energiewende und am Klimaschutz wird nun explizit als Unternehmensziel benannt. Der entsprechende Passus lautet: „Die Gesellschaft erbringt bundesweit und international Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse zur Ausgestaltung und Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele der Energiewende, einschließlich Energieeffizienz, erneuerbarer Energien, Klimaschutz und des damit einhergehenden Umbaus des Energiesystems, unter Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes.“
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