enercitySolides Ergebnis

enercity sieht sich auf nachhaltigem Wachstumskurs.
Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende; Prof. Dr. Marc Hansmann, Mitglied des Vorstands
(Bildquelle: enercity)
Das Energieunternehmen enercity hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Demnach erwirtschaftete der Konzern aus Hannover einen Umsatz von 7,35 Milliarden Euro, 1,8 Milliarden Euro weniger als 2023. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBIT) sank auf 389 Millionen Euro (Vorjahr: 598 Millionen Euro). Das Eigenkapital stieg um 179 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro.
In dynamischem Marktumfeld gut behauptet
Trotz der Rückgänge zeigt sich enercity mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden, da die Ergebnisse zwar unter dem Vorjahresniveau, aber über denen der Vorjahre liegen. Laut enercity-Vorstandsvorsitzender Aurélie Alemany hat sich das Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld gut behauptet. „Mit dem Geschäftsjahr 2024 bleibt enercity auf seinem nachhaltigen Wachstumskurs“, sagte sie. Der Rückgang der Handelserlöse im Strom- und Gasgeschäft sei vor allem preisbedingt, der Kundenabsatz dagegen gestiegen.
Im vergangenen Jahr hat enercity nach eigenen Angaben insgesamt rund 660 Millionen Euro investiert. Davon entfielen 177 Millionen Euro auf den Ausbau der Windenergie und der Freiflächen-Photovoltaik. Unter anderem gingen Windparks in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt ans Netz. Auch in die Wärmewende wurde kräftig investiert: 263 Millionen Euro flossen in erneuerbare Wärme, weitere 100 Millionen Euro in den Ausbau der Netze.
Strategische Zukäufe
Ende 2024 hat enercity seine Marktposition durch den Kauf von zwei Abfallverwertungsanlagen in Brandenburg und Sachsen ausgebaut. Diese sollen bis zu 25.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen. Für 2025 plant das Unternehmen, den Ausbau der Windenergie weiter voranzutreiben und mehr als 120 Megawatt zusätzliche Leistung zu installieren. Zudem sollen Batteriespeicherprojekte vorangetrieben werden.
Die enercity-Aufsichtsratsvorsitzende Anja Ritschel bezeichnete den Konzern als Vorreiter der Energiewende in Norddeutschland. „Hannover ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine kluge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Energieunternehmen aussehen kann“, sagte die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.
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