AachenSensoren sollen Parkplätze anzeigen
Der Energieversorger STAWAG installiert derzeit an 13 Straßenlaternen in der Aachener Friedrichstraße Sensoren, die anzeigen, ob die anliegenden Parkplätze frei sind oder nicht. Diese Infos werden dann auf einer Website dargestellt. Das System wurde von der Firma S O NAH entwickelt. Getestet wurde es bereits am Blücherplatz. „So können sich Anwohner oder Besucher frühzeitig informieren, wie viel und wo Parkraum zur Verfügung steht“, sagt Victor ter Smitten von S O NAH. Wenn mal wieder alles voll sei, könne nun Zeit gespart und direkt auf das naheliegende APAG-Parkhaus verwiesen werden.
„Bei dem Pilotprojekt stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Erstens soll hier getestet werden, ob man den Parksuchverkehr über ein solches System minimieren kann. Dies würde einen Beitrag zur Luftreinhaltung und CO2-Minderung leisten. Perspektivisch würden uns bei dieser Diskussion auch Erkenntnisse über Verkehrsströme helfen“, erklärt Uwe Müller, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen. Zweitens sollen Innovationen vorangebracht werden.
In Aachen betreut die STAWAG ein Netz von rund 22.450 Lichtpunkten. „Wir haben uns schon häufiger mit der Frage befasst, wie man die Straßenbeleuchtung smarter gestalten kann“, erläutert Gerd Klöfkorn, Beleuchtungsexperte der STAWAG. Dank des engmaschigen Netzes lassen sich beispielsweise Umweltdaten flächendeckend erheben. Die STAWAG hatte im Vorfeld der Anbringung der Sensoren die Laternen auf LED-Technologie, Dimmbarkeit und Dauerspannung umgestellt. Mittelfristig könne allein hierdurch je Lichtpunkt bis zu 30 Prozent Strom gespart werden. Der Aachener Energieversorger unterstützt das Projekt in seiner Pilotphase auch finanziell.
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