Mittwoch, 24. Januar 2018
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Politik > Service-Standort Emden

EnBW:
Service-Standort Emden


[12.12.2017] Emden dient der EnBW Offshore Service GmbH als neuer Stützpunkt und Service-Standort für die Windparks in der Nordsee. Mit dem Bau der Service-Station wird im Frühjahr 2018 begonnen.

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird auf dem Flugplatzgelände in Emden auf einer Gesamtfläche von knapp 450 Quadratmetern eine Service-Station für ihre Offshore-Windparks in der Nordsee errichten. Mit dem Bau soll laut Unternehmensangaben im Frühjahr 2018 begonnen werden. Als neuer Stützpunkt der EnBW Offshore Service GmbH sollen von hier aus in Zukunft die Serviceeinsätze für die Nordsee-Windparks der EnBW mittels Helikopter erfolgen. Ab 2019 werden zunächst rund 40 Mitarbeiter Wartungs- und Servicearbeiten für die bereits im Bau befindlichen Offshore Windparks EnBW Hohe See und EnBW Albatros durchführen. Auch für die Wartung des geplanten Offshore-Windparks HeDreiht, der 2025 in Betrieb gehen soll, wird die Servicemannschaft in Emden zuständig sein. Insgesamt sollen in dieser zweiten Ausbaustufe dann 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
„Seit fast einem Jahr ist die EnBW Offshore Service GmbH bereits mit rund zehn Mitarbeitern von Emden aus für die Betriebsführung des Offshore Umspannwerks BARD Offshore 1 verantwortlich. Wir freuen uns, mit der nun getroffenen Standortentscheidung für unsere neue Betriebsstätte unser bereits bestehendes Engagement vor Ort ausweiten und vertiefen zu können“, so Ralf Neulinger, Leiter Produktion Erneuerbare Energie bei der EnBW.
Die Offshore-Windparks EnBW Hohe See und EnBW Albatros werden derzeit als Gesamtprojekt mit einer Leistung von rund 610 Megawatt realisiert. Nach der für 2019 geplanten Inbetriebnahme werden beide Windparks laut EnBW zusammen jährlich rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Mit dieser Energie könnten rund 710.000 Haushalte versorgt und rund 1,9 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die Stromerzeugung von Albatros und Hohe See entspreche damit rechnerisch dem Stromverbrauch aller Privathaushalte in Deutschlands drittgrößter Stadt München. Für den Offshore-Windpark HeDreiht hat die EnBW eigenen Angaben zufolge in der ersten Offshore-Ausschreibung in Deutschland den Zuschlag erhalten. Das EnBW-Gebot für den Bau des 900 Megawatt starken Projekts komme ohne EEG-Subventionen aus und zähle damit zu den weltweit ersten Offshore-Projekten, die ohne Förderung auskommen. (ba)

www.enbw.com

Stichwörter: Politik, EnBW, Emden, Windenergie



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Diehl

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik

PwC-Stadtwerke-Studie: Düstere Aussichten?
[23.1.2018] Der intensive Wettbewerb und der Markteintritt branchenfremder Unternehmen stellt die Stadtwerke vor große Herausforderungen. Laut aktueller PwC-Studie Stadtwerke 2030 sehen die Stadtwerke-Verantwortlichen sinkende Netzrenditen als zentrales Risiko. Das hat unmittelbare Auswirkungen auch auf die Kommunen. mehr...
Schleswig-Holstein: Gebündelte Kräfte
[23.1.2018] Der neue Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (LEE SH) will die Energiewende im Norden vorantreiben. mehr...
Agora-Studie: Gemischte Energiewende-Bilanz
[12.1.2018] In einer Studie zum Stand der Dinge bei der Energiewende zieht die Denkfabrik Agora eine gemischte Bilanz für das Jahr 2017. Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt gut voran, beim Klimaschutz steht das Vorreiterland Deutschland vor dem Scheitern. mehr...
N-ERGIE: Politik sollte mehr Mut beweisen
[10.1.2018] Eine mögliche neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD hat schon jetzt das Klimaschutzziel aufgegeben, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Für N-ERGIE-Chef Josef Hasler ist das eine politische Bankrotterklärung. mehr...
Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender von N-ERGIE: „Arbeitsplätze in der Kohleindustrie gegen den Klimaschutz auszuspielen, ist ein durchsichtiges Manöver.“
Interview: Übertragbares Konzept von EnAHRgie Interview
[10.1.2018] Ein Konzept für den Landkreis Ahrweiler zeigt, wie eine Region bis zum Jahr 2030 die Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umstellen kann. Annedore Kanngießer vom Fraunhofer-Institut UMSICHT erklärt im Interview, wie es weitergeht mit dem Projekt EnAHRgie. mehr...
Dr. Annedore Kanngießer

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

e-world

Aktuelle Meldungen