Samstag, 16. Dezember 2017

Berliner Stadtwerke:
Turbo für dezentrale Erzeugung


[23.11.2017] Auf den Dächern der Gebäude kommunaler Wohnungsbaugesellschaften in Berlin sollen Photovoltaikanlagen errichtet werden. Dadurch sollen die Mieter von günstigem Strom profitieren.

Die Berliner Stadtwerke und sechs kommunale Wohnungsbaugesellschaften arbeiten künftig beim Thema Mieterstrom zusammen. Auf den Dächern der Gebäude sollen Solarkraftwerke gebaut werden, deren Strom die Mieter beziehen können. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten am Montag (20. November 2017) die Stadtwerke und das Land Berlin mit den Unternehmen degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft, STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft und WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte.
Die Berliner Stadtwerke sollen gemeinsam mit den Energie-Töchtern der Wohnungsbaugesellschaften die Potenziale der Immobilien für Photovoltaikanlagen ermitteln, die Anlagen bauen und betreiben sowie den Strom an die Mieter vermarkten. Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer sagt: „Der Grundstein ist gelegt. Jetzt checken gemeinsame Teams der sieben Gründer alle Dächer der Partner auf solare Eignung, entwickeln Standard-Verträge und loten weitere Kooperationsmöglichkeiten aus.“ Berlins Energiesenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit den Landesunternehmen und allen voran mit den Berliner Stadtwerken Impulse für eine beschleunigte Umsetzung der Energiewende in der Stadt zu setzen. Mit dieser Plattform, einem Netzwerk von engagierten Praktikern für nachhaltige und bezahlbare Energie von unseren Dächern, starten wir jetzt den Turbo für diese dezentrale Zukunftstechnik.“ (al)

www.berlinerstadtwerke.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, Berliner Stadtwerke, Berlin, Mieterstrom



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