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Freitag, 17. November 2017

TIWAG-Tiroler Wasserkraft:
Den Strom-Spothandel digitalisieren


[27.10.2017] Mit der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien und der daraus resultierenden unplanbaren Stromerzeugung werden Kurzfristgeschäfte im Stromhandel immer wichtiger. Der Energieversorger TIWAG-Tiroler Wasserkraft setzt jetzt beim Strom-Spothandel auf den Periotheus autoTRADER von VisoTech.

Das Energieunternehmen TIWAG-Tiroler Wasserkraft hat jetzt seinen Strom-Spothandel digitalisiert. Dazu setzt der Versorger die Software-Lösung Periotheus autoTRADER von VisoTech ein. Wie TIWAG meldet, gewinnt der kurzfristige Stromhandel zunehmend an Bedeutung. Grund hierfür ist der steigende Anteil erneuerbarer und damit in der Hauptsache volatiler Energien. Durch die unplanbaren und witterungsbedingten Einflüsse auf die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien sowie auf den Stromverbrauch müssen Energieversogungsunternehmen neben der Nutzung von Speichern ihre Strommengen zunehmend kurzfristig handeln. Dieser Handel erfolgt auf den Spotmärkten.
Markus Watscher, Abteilungsleiter Dispatching bei TIWAG, erläutert: „Die Energieunternehmen stehen vor der Herausforderung, immer rascher und kurzfristiger Entscheidungen über die effiziente Nutzung von Strom aus Wind, Sonne und Wasser treffen zu müssen. Das gelingt nur durch die konsequente Digitalisierung der energiewirtschaftlichen Prozesse erfolgreich.“ In einer aktuellen Meldung von TIWAG heißt es, der Periotheus autoTRADER von VisoTech sei die europaweit führende Software-Lösung für den vollautomatisierten Kurzfristhandel von Strom. Sie überzeuge bei der Steuerung, der Visualisierung und den Entwicklerwerkzeugen. (me)

www.visotech.com

Stichwörter: Informationstechnik, Stromhandel, TIWAG Tiroler Wasserkraft, VisoTech



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