Freitag, 24. November 2017

Stadtwerke Kaiserslautern:
KWK mit Wärmespeichern flexibilisieren


[1.11.2017] Die Stadtwerke Kaiserslautern haben jetzt drei neue Wärmespeicher in Betrieb genommen. Der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese weihte die Anlagen mit ein.

Die Stadtwerke Kaiserslautern entkoppeln zukünftig Fernwärme- und Stromproduktion mit drei neuen Wärmespeichern. Umweltstaatssekretär Thomas Griese erklärte bei der Einweihung der neuen Anlage: „Somit bestimmt nicht mehr der Wärmebedarf des angeschlossenen Wärmenetzes den Betrieb der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlage), vielmehr sind die Stadtwerke Kaiserslautern jetzt in der Lage, genau dann Strom zu erzeugen, wenn er im Netz benötigt wird.“ Damit sei die Anlage deutlich effizienter.
Durch die Flexibilität und deutlich höhere Effizienz leiste sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende auf kommunaler Ebene, sagte der Staatssekretär. So könne die neue Anlage etwa durch die gezielte Deckung von Lastspitzen ihre Wirtschaftlichkeit weiter verbessern. Gleichzeitig verringere der Speicher die Laufzeit der weniger effizienten Spitzenlastkessel und spare damit auch direkt CO2-Emissionen ein, informiert das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.
Neben der effizienten Kopplung der Sektoren Strom und Wärme böte die Kraft-Wärme-Kopplung weitere Vorteile, so Griese: „So tragen KWK-Technologien entscheidend zur notwendigen Flexibilisierung des Kraftwerksparks bei. Und sie unterstützen in kosteneffizienter Weise die Integration der erneuerbaren Energien in das Energieversorgungssystem.“ (me)

www.mueef.rlp.de

Stichwörter: Energiespeicher, Fernwärme



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