Montag, 22. Januar 2018

E-Ladeinfrastruktur:
Hamburg ist Spitzenreiter


[27.10.2017] Laut der jüngsten Aktualisierung der BDEW-E-Ladesäulen-Erhebung ist Hamburg Spitzenreiter unter den Städten. Bayern führt die Bundesländer an.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat seine Ladesäulen-Erhebung aktualisiert. Demnach ist Hamburg mit 774 Ladepunkten Spitzenreiter in den deutschen Städten, gefolgt von Berlin mit 628 und Stuttgart mit 402 Ladepunkten. Bei den Bundesländern liegt Bayern mit 2.503 Ladepunkten inzwischen deutlich vor Nordrhein-Westfalen (1.970) und Baden-Württemberg (1.786). Insgesamt gibt es inzwischen fast 11.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, informiert der BDEW.
Diese stehen in Summe etwa 99.600 in Deutschland zugelassenen oder voll- beziehungsweise teilelektrisch betriebenen Autos gegenüber. Damit kommen rein statistisch gesehen gerade einmal neun Fahrzeuge auf einen Ladepunkt. Dies zeige, dass die Energiewirtschaft beim Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv in Vorleistung gegangen sei, so BDEW-Chef Stefan Kapferer. Er appellierte erneut an die Automobilindustrie jetzt mit entsprechenden E-Autos nachzuziehen.
Auch müssten die Verteilnetze optimal auf den gewünschten Aufschwung der Elektromobilität vorbereitet werden. In einigen Regionen werde es notwendig sein, das Verteilnetz auszubauen oder zu verstärken. Dabei sei es wichtig, die Potenziale der Digitalisierung konsequent zu nutzen und smarte Technik wie Steuerungssoftware in den Netzen einzusetzen. Damit könne der Ausbaubedarf reduziert werden. (me)

www.bdew.de

Stichwörter: Elektromobilität,



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Diehl

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Osnabrück: Erste elektrische Buslinie
[16.1.2018] Der niederländische Bushersteller VDL Bus & Coach ist Systemlieferant für die Elektrifizierung des Nahverkehrs in Osnabrück. Noch in diesem Jahr sollen 13 Elektro-Busse in der Innenstadt fahren. mehr...
Noch in diesem Jahr sollen 13 Elektro-Busse in der Osnabrücker Innenstadt fahren.
Westnetz: Kostenlos ans Netz
[16.1.2018] Neukunden von Westnetz, die der netzdienlichen Steuerung einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge zustimmen, erhalten den Netzanschluss kostenlos. Damit will der Verteilnetzbetreiber den Aufbau einer privaten Infrastruktur für E-Mobilität voranbringen. mehr...
GASAG: Abrechnung per Ladekabel
[15.1.2018] In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ubitricity bietet GASAG seinen Kunden ein intelligentes Ladekabel mit Mobilstromvertrag für E-Fahrzeuge an. mehr...
GASAG und ubitricity bieten auch die Installation privater Ladepunkte an.
Lade-Infrastruktur: Ultraschnelle Säulen
[8.1.2018] Europas erste öffentliche Ultra-Schnellladestation ist in Betrieb gegangen. Mit Ladeleistungen von 175 kW und 350 kW können E-Autos in fünf Minuten für 100 Kilometer Reichweite laden. mehr...
Mit Ladeleistungen von 175 kW und 350 kW können E-Autos in fünf Minuten für 100 Kilometer Reichweite laden.
Baden-Württemberg: E-Fahrzeuge flächendeckend laden
[8.1.2018] Ein flächendeckendes Ladenetz für Elektrofahrzeuge will das Land Baden-Württemberg schaffen und sucht per Förderaufruf nach einem Konsortium für die Umsetzung. mehr...