IQPC2

Donnerstag, 19. Oktober 2017

E.ON / ENEL:
Strom über die Blockchain handeln


[10.10.2017] Bereits seit dem Jahr 2016 erforscht E.ON einen dezentralen Energie-Großhandel auf Basis eines Peer-to-Peer-Austauschs. Jetzt hat der Konzern erstmals Strom mit dem italienischen Energieunternehmen ENEL via Blockchain gehandelt.

Die Energiekonzerne E.ON und ENEL haben jetzt erstmals Strom über einen Marktplatz gehandelt, der die so genannte Blockchain-Technik nutzt. Mittels Blockchain können Handelspartner Geschäfte untereinander abwickeln, ohne dass, wie sonst üblich, ein zentraler Vermittler erforderlich ist. Durch den direkten und sekundenschnellen Handel sinken außerdem die Kosten für die Strombeschaffung. Von dieser Kostensenkung sollen zukünftig auch die Kunden profitieren, melden die beiden Unternehmen.
E.ON hatte den dezentralen Energie-Großhandel erstmals 2016 im E.ON Future Lab getestet. Er basiert auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk, das vom Energie-IT-Spezialisten Ponton entwickelt wurde. Laut einer Unternehmensmeldung haben die Partner schließlich im Mai 2017 gemeinsam mit weiteren europäischen Energieunternehmen die Enerchain-Initiative gegründet. Ziel der mittlerweile 33 zusammengeschlossenen Unternehmen sei es, einen dezentralen europäischen Marktplatz für den Energiehandel aufzubauen. Der erste Vertragsabschluss zwischen E.ON und dem italienischen Konzern ENEL sei ein bedeutender Meilenstein auf diesem Weg. (me)

www.eon.com

Stichwörter: Informationstechnik, E.ON, Blockchain, Energiehandel, ENEL



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

Friedrichsdorf: Mit IT zehn Tonnen CO2 einsparen
[19.10.2017] Insgesamt acht Kommunen hat die Deutsche Umwelthilfe im Rahmen des Projekts GreenITown über einen Zeitraum von drei Jahren begleitet. Jetzt wurde die hessische Stadt Friedrichsdorf für ihr Engagement als GreenITown-Modellkommune ausgezeichnet. mehr...
Emmendingen: GreenITown spart tonnenweise CO2
[17.10.2017] Durch kurzfristig anwendbare Optimierungen an ihrer Verwaltungs-IT ist es der Stadt Emmendingen gelungen, mehr als zehn Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Als Modellkommune der Deutschen Umwelthilfe kann sie anderen Kommunen ein Vorbild sein. mehr...
Emmendingen spart als Modellkommune der Deutschen Umwelthilfe durch Maßnahmen an der Verwaltungs-IT zehn Tonnen CO2 pro Jahr ein.
Internet der Dinge: Betriebssystem von Siemens
[12.10.2017] Siemens treibt die digitale Transformation der Energiewirtschaft weiter voran. Auf der European Utility Week 2017 in Amsterdam stellte der Technologiekonzern die Plattform MindSphere for Energy in den Mittelpunkt des Messeauftritts. mehr...
Das Internet der Dinge wird auch für Energieversorger und Netzbetreiber eine immer größere Rolle spielen.
rku.it: SMGWA-Infrastrukturen zertifiziert
[12.10.2017] Mit der Zertifizierung seiner IT-Infrastruktur gemäß Messstellenbetriebsgesetz kann der IT-Dienstleister rku.it nun neue Angebote im Bereich Smart Metering entwickeln. mehr...
Somentec: Neue Marktanforderungen erfüllen
[6.10.2017] Pünktlich zum Inkrafttreten der neuen Marktanforderungen hat die Software-Firma Somentec die Lösung XAP 9.3 an die komplexen neuen Aufgaben angepasst. mehr...

Suchen...

 Anzeige

Zukunftsforum Energiewende
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Informationstechnik:
Barthauer Software GmbH
38126 Braunschweig
Barthauer Software GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH
GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
GIS Consult GmbH
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH

Aktuelle Meldungen