Montag, 11. Dezember 2017

Zenner:
Lösungen für die Smart City


[2.10.2017] Der Messtechnik-Anbieter Zenner präsentiert im Oktober seine Walk-by-Systeme für die mobile Zählerablesung sowie erste LoRaWAN-fähige Messgeräte und Netzwerklösungen zur Fernauslesung auf gleich zwei Messen: der European Utility Week in Amsterdam und der Kommunale in Nürnberg.

Das Unternehmen Zenner mit Sitz in Saarbrücken bietet neben Wasser- und Wärmezählern jetzt auch mobile Fernauslesesysteme wie das wireless-M-Bus Funksystem Opera sowie erstmals komplette Smart-Utility und Smart-City-Lösungen an. Basis der neuen Anwendungen sind drahtlose Telekommunikationsnetze mit großer Reichweite und geringem Energieverbrauch: Low Power Wide Area Networks (LPWAN). Wie Zenner meldet, setzt es dabei auf offene internaltionale Kommunikationsstandards wie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), das von der Non-Profit-Organisation LoRa Alliance entwickelt wurde. So verfügen der Ringkolbenzähler RTKDE oder der Woltmanzähler WPHD zur Wassermessung über ein LoRaWAN-Funkmodul.
Energieversorger, die Zählerdaten ein bis viermal pro Jahr benötigen, seien mit der wireless-M-Bus-Lösung Opera von Zenner bestens bedient, informiert das Unternehmen, eine schnelle Auslese im Vorbeigehen sei hiermit jederzeit möglich. Zählerdaten, die jedoch in kürzeren Intervallen für unterschiedliche Anwendungen benötigt werden oder auch Geräte und Sensoren, die aus der Ferne überwacht werden sollen, werden mit der LoRaWAN-Technik ausgestattet und bieten damit viel mehr Möglichkeiten. So könne ein LoRaWAN Daten tausender intelligenter Messgeräte und Sensoren schnell und energiesparend über weite Strecken hinweg an ein zentrales Gateway und von dort aus an einen Netzwerkserver übertragen. Über Schnittstellen lassen sich laut Zenner auch Iot-Plattformen und Applikationen an den Server anbinden. So können Stadtwerke und Wasserversorger mithilfe des LoRaWAN sämtliche Messstellen und Zähler periodisch, also monatlich, täglich oder stündlich, aus der Ferne ablesen. Über- oder Unterdimensionierungen von Geräten, eine fehlerhafte Montage oder mögliche Leckagen seien so jederzeit leicht erkennbar. Zusätzliche Sensoren für ein Monitoring von Umweltdaten, zur Überwachung von Trafostationen, zur smarten Steuerung der Straßenbeleuchtung oder für intelligente Parksysteme könnten jederzeit eingebunden werden.
Zenner-Geschäftsführer Sascha Schlosser sagt: „Wir unterstützen unsere Kunden, die großen, digitalen Zukunftsversionen Smart Metering, Smart Energy und Smart City in die Praxis umzusetzen.“ Hierzu habe Zenner Anfang des Jahres eine eigene Digitalisierungsstrategie gestartet. Gemeinsam mit Partnern biete Zenner nicht nur LoRAWAN-fähige Zähler und Sensoren, sondern auch die technische Infrastruktur zur Übermittlung der Daten wie Netze und Gateways, eine IoT-Daten-Cloud inklusive Big-Data-Management sowie Software-Plattformen und Applikationen zur Nutzung der Daten. Seine neuen Lösungen präsentiert Zenner auf der European Utility Week (3. – 5. Oktober 2017, Amsterdam) und auf der Kommunale (18. – 19. Oktober 2017, Nürnberg). (me)

www.zenner.com

Stichwörter: Informationstechnik, Zenner,



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