Samstag, 16. Dezember 2017

Greenpeace Energy:
Zehn Forderungen an die Bundespolitik


[22.9.2017] Die Energiewende in Deutschland befindet sich an einem kritischen Punkt. Deshalb hat der Ökostromanbieter Greenpeace Energy jetzt insgesamt zehn Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert.

Marcel Keiffenheim ist Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. Kurz vor der Bundestagswahl hat der Ökostromanbieter Greenpeace Energy zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung formuliert. Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy, sagt: „In der kommenden Legislaturperiode entscheidet sich, ob die Bundesrepublik ihre Verpflichtungen zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes erfüllen wird – oder ob die Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Lippenbekenntnis bleibt, dem keine hinreichenden Taten folgen.“
Greenpeace Energy kritisiert insbesondere, dass sich die Bundesregierung bislang zu sehr auf den alleinigen Ausbau erneuerbarer Energien konzentriert habe und selbst da zu wenig tue. Deshalb fordert Greenpeace Energy:
- Die Energiewende in Deutschland und Europa voranzutreiben und den Erneuerbaren-Ausbau zu beschleunigen,
- das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den Einspeisevorrang für erneuerbare Energien zu erhalten und konsequenter durchzusetzen,
- Speichertechnologien marktfähig zu machen,
- die Sektorkopplung voranzutreiben und Effizienzanstrengungen zu verstärken,
- Subventionen für umweltschädliche Energieträger abzubauen,
- den Kohleausstieg umzusetzen und einen angemessenen Preis für CO2-Emissionen einzuführen,
- die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern an der Energiewende sicherzustellen,
- internationale Atomverträge auf den Prüfstand zu stellen,
- Netzentgelte neu zu gestalten und früher festzulegen sowie
- die erneuerbare Verkehrswende umzusetzen. (me)

www.greenpeace-energy.de
Zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung (PDF; 3MB) (Deep Link)

Stichwörter: Politik, Greenpeace Energy,

Bildquelle: Greenpeace Energy eG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik

Stadtwerke Itzehoe: Portfolio erweitert
[14.12.2017] Neue Produkte bieten die Stadtwerke Itzehoe Kunden und Interessenten an. Dazu zählen eine App für die Stadt, Photovoltaikanlagen für Privathaushalte sowie die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom ab Januar 2018. mehr...
Baden-Württemberg: Bericht zu erneuerbaren Energien
[14.12.2017] Der jährliche Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg liegt vor. Ein Ergebnis: Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung ist auf rund 25 Prozent gestiegen. mehr...
EnBW: Service-Standort Emden
[12.12.2017] Emden dient der EnBW Offshore Service GmbH als neuer Stützpunkt und Service-Standort für die Windparks in der Nordsee. Mit dem Bau der Service-Station wird im Frühjahr 2018 begonnen. mehr...
DVGW: Förderung für Power to X
[8.12.2017] Mit einem Zertifikatesystem soll die Markteinführung von Technologien zur Sektorkopplung gefördert werden. Einen entsprechenden Vorschlag hat die Power-to-X-Allianz erarbeitet. mehr...
Schleswig-Holstein / Hessen: Millionen für E-Mobilität
[8.12.2017] Für den Ausbau der Elektromobilität werden sowohl Hessen wie Schleswig-Holstein mehrere Millionen Euro zur Verfügung stellen. mehr...

Suchen...

 Anzeige

e-world
A/V/E GmbH
06112 Halle (Saale)
A/V/E GmbH
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH
GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
GIS Consult GmbH
Sterr-Kölln mbH
79110 Freiburg
Sterr-Kölln mbH

Aktuelle Meldungen