Montag, 11. Dezember 2017

Bielefeld/Verl:
Zwei Stadtwerke betreiben Windpark


[7.8.2017] Die drei Schwachwind-Anlagen des Windparks Hasselbach haben jetzt offiziell den Betrieb aufgenommen. Realisiert haben das Wind-Cluster die Stadtwerke Bielefeld und die Stadtwerke Gütersloh im Süden der Stadt Bielefeld sowie auf angrenzenden Flächen der Stadt Verl.

Drei Schwachwind-Anlagen vom Typ Vestas V126 bilden den Windpark Hasselbach. Die Stadtwerke Bielefeld und die Stadtwerke Gütersloh haben jetzt den Windpark Hasselbach im Bielefelder Süden sowie auf dem angrenzenden Gebiet der Stadt Verl offiziell in Betrieb genommen. Wie die Stadtwerke Bielefeld melden, konnten die drei Windräder in nur fünf Monaten Bauzeit errichtet werden. Und das, obwohl das Projekt im Februar witterungsbedingt gewackelt habe.
Der Windpark Hasselbach liefert jährlich rund 21,9 Millionen Kilowattstunden Strom und kann damit zirka 7.800 Haushalte versorgen. Nach Angaben der Stadtwerke können so 14.700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Beide Partner haben eigenen Angaben zufolge rund 16 Millionen Euro in das Projekt investiert.
Die drei Windräder sind vom Typ Vestas V126. Es handelt sich hierbei um Schwachwind-Anlagen, die laut den Stadtwerken auch im Binnenland eine hervorragende Energieausbeute erzielen. Die Windmühlen haben einen Rotordurchmesser von 126 Metern und erreichen damit eine Gesamthöhe von 200 Metern. Die Nabenhöhe liegt bei 137 Metern, die Nennleistung beträgt 3,3 Megawatt.
Der Windpark Hasselbach ist das zweite Kooperationsprojekt dieser Art zwischen den Stadtwerken Bielefeld und Gütersloh. Zuvor hatten sie bereits gemeinsam den Windpark OWL mit fünf Windenergieanlagen nahe des Gewerbeparks Aurea an der Autobahn A2 errichtet. Insgesamt können so bereits über 20.000 Haushalte mit Windstrom versorgt werden, informieren die Stadtwerke. (me)

www.stadtwerke-bielefeld.de

Stichwörter: Windenergie, Stadtwerke Bielefeld, Stadtwerke Gütersloh, Bielefeld, Verl, Windpark Hasselbach

Bildquelle: Stadtwerke Gütersloh

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