Montag, 11. Dezember 2017

Geiselwind:
E.ON errichtet ultraschnelle Ladestation


[3.8.2017] Die Unternehmen E.ON und CLEVER wollen europaweit ein Netz von Schnellladestationen für E-Fahrzeuge errichten.

Dorothee Bär (l.), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), überreicht den Förderbescheid. Der Energiekonzern E.ON will gemeinsam mit dem dänischen Mobilitätsdienstleister CLEVER ein europaweites Netz von ultraschnellen Ladestationen aufbauen. Die Wahl des ersten Standorts fiel nun auf den Autohof Strohofer im bayerischen Geiselwind. Wie E.ON meldet, überzeugte sowohl die günstige Lage zwischen München und Frankfurt als auch das breite Serviceangebot des Rasthofs. Die geplante Station ist für insgesamt vier Ladesäulen mit einer Leistung von 150 bis 350 Kilowatt (kW) ausgelegt. An solchen Stationen können Batterien von Elektrofahrzeugen der nächsten Generation mit einer Reichweite von 400 Kilometern in etwa 20 Minuten aufgeladen werden. Bei einer Leistung von 350 kW sei der Ladeprozess sogar noch deutlich schneller, informiert E.ON. Der Baustart für die Ladesäule wird voraussichtlich auf den Spätsommer fallen. E.ONs Regionalversorger Bayernwerk soll die Anlage dann ans Netz bringen und anschließend sicher betreiben. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende 2017 geplant. (me)

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Stichwörter: Elektromobilität, E.ON,

Bildquelle: E.ON SE

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