Freitag, 20. Oktober 2017
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Fernwärme > STEAG übernimmt

IKW Rüdersdorf:
STEAG übernimmt


[9.5.2017] Mit dem Industriekraftwerk Rüdersdorf geht bereits die zweite Abfallverbrennungsanlage von Vattenfall in diesem Jahr an den kommunalen Energieversorger STEAG über.

STEAG übernimmt mit dem IKW Rüdersdorf eine weitere Anlage von Vattenfall. Der kommunale Stromerzeuger STEAG übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2017 das Industriekraftwerk Rüdersdorf (IKW Rüdersdorf) südöstlich von Berlin. Damit geht die zweite Anlage des Energiekonzerns Vattenfall auf den Essener Versorger über, im Januar hatte STEAG bereits die Thermische Abfallbehandlung Lauta (T. A. Lauta) in Sachsen gekauft. Wie STEAG meldet, werden alle Mitarbeiter übernommen. Über die Kaufsumme habe man beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.
Dabei ist die thermische Verwertung von Abfällen und Sonderbrennstoffen ein vertrautes Geschäftsfeld für STEAG. Das Unternehmen besitzt bereits seit Inbetriebnahme 25,1 Prozent an der T. A. Lauta. Zudem betreibt STEAG das Raffineriekraftwerk Leuna. Letzteres erzeugt aus Produktionsrückständen der Raffinerie Strom und Wärme. Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung von STEAG, sagt: „Mit dem Erwerb dieser Anlagen gelingt es uns einerseits unser Portfolio durch zusätzliche grundlastfähige Erzeugungskapazitäten zu ergänzen. Andererseits weiten wir durch den strategischen Markteintritt unsere Geschäftsaktivitäten im Waste-to-Energy-Markt aus.“
Alle Aktivitäten rund um den Müllverbrennungsmarkt wird STEAG künftig in dem neuen Tochterunternehmen STEAG Waste to Energy bündeln. Geschäftsführer der Gesellschaft sind die beiden STEAG-Führungskräfte Christian Hower-Knobloch und Susanne Pietsch. (me)

www.steag.com
www.vattenfall.de

Stichwörter: Fernwärme, Vattenfall, STEAG,

Bildquelle: STEAG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fernwärme

Hochschule Kempten: Lastprognosen für Fernwärme
[29.9.2017] Die Hochschule Kempten hat auf Basis künstlicher Intelligenz ein optimiertes Lastprognoseverfahren für Fernwärmenetze entwickelt. mehr...
Der Hochschule Kempten ist es jetzt gelungen, den Betrieb von Fernwärmenetzen zu optimieren.
VSHEW: Windstrom besser nutzen
[28.9.2017] Auf dem zweiten Nahwärmeforum in Neumünster forderte der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft eine bessere politische Verzahnung der Sektoren. Nur so müsse Windstrom nicht länger abgeregelt, sondern könne stattdessen in der Wärmeversorgung genutzt werden. mehr...
Stadtwerke Bonn: Fernwärmenetz wird erweitert
[27.9.2017] Nach einem Stadtratsbeschluss übernehmen die Stadtwerke Bonn das Fernwärmenetz von STEAG im Stadtteil Duisdorf. mehr...
Stadtwerke Kiel: Mit Farbstoff Leckagen aufspüren
[27.9.2017] Die Stadtwerke Kiel überprüfen ihr Rohrsystem für die Fernwärme mithilfe eines Farbstoffs. Dort, wo das Rohrnetz undicht ist, sollen grüne Pfützen an die Oberfläche gelangen. mehr...
Wärmeversorgung: Adieu kommunale Energiewende? Bericht
[22.9.2017] Bei Windkraft und Photovoltaik ist die Konkurrenz für Stadtwerke groß. Doch beim Ausbau von Fernwärme auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien sind sie anderen überlegen. Erfahrene Partner sorgen dabei für Planungssicherheit. mehr...
Bioerdgas-BHKW sorgt für Fernwärme in Rochlitz.

Suchen...

 Anzeige

Zukunftsforum Energiewende
Arvato Systems
33333 Gütersloh
Arvato Systems
Barthauer Software GmbH
38126 Braunschweig
Barthauer Software GmbH
GWAdriga GmbH & Co. KG
10719 Berlin
GWAdriga GmbH & Co. KG
euroLighting GmbH
72202 Nagold
euroLighting GmbH

Aktuelle Meldungen