Mittwoch, 23. August 2017

E.ON:
Forschung zur Flugwindenergie in Irland


[12.4.2017] E.ON will die Forschung auf dem Gebiet der Flugwindenergie vorantreiben. Dazu investiert der Energiekonzern jetzt in eine Demonstrationsfläche in Irland.

Der Energiekonzern E.ON will in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Demonstrationsfläche für Flugwindenergie im Bezirk Mayo in Irland investieren. Außerdem hat E.ON einen Kooperationsvertrag mit Ampyx Power aus den Niederlanden als Erstnutzer des entstehenden Teststandorts geschlossen. Ziel ist es laut E.ON, die Wirtschaftlichkeit fliegender Kraftwerke zu steigern. Zudem soll das Projekt eine Plattform für die Kooperation mit Forschungs- und Regierungseinrichtungen werden.
Anja-Isabel Dotzenrath, CEO von E.ON Climate & Renewables, erläutert: „Flugwindenergie kann einen Beitrag leisten, die Kosten für erneuerbare Energie deutlich zu senken. Wir möchten die Technologie nicht nur gegenüber herkömmlicher Windenergie wettbewerbsfähig machen, sondern auch mit Behörden und Gesetzgebern zusammenarbeiten, um diese Systeme auf den Markt zu bringen und sie letztendlich ausschreibungsfähig zu machen.“ Bei der Flugwindenergie wird laut E.ON Windenergie über einen festen Flügel oder ein festes Segel nutzbar gemacht. Damit sei sie mit dem Drachensteigen in Höhen von bis zu 450 Metern vergleichbar. Die neue Technologie habe das Potenzial, den gesamten globalen Markt für die Offshore-Windenergieerzeugung zu verändern, da Flugwindanlagen deutlich günstiger in Herstellung und Wartung seien als herkömmliche Windturbinen. Hinzu komme, dass sie in tiefen Gewässern vor Portugal, Japan und den USA leichter eingerichtet werden können. Natürlich lasse sich Flugwindenergie auch an Land nutzen. Mit der Investition in den Teststandort in Irland engagiert sich E.ON laut eigenen Angaben zum zweiten Mal auf dem Feld der Flugwindenergie. So habe sich der Energiekonzern bereits im Jahr 2016 am schottischen Start-up Kite Power Systems (KPS) beteiligt. (me)

www.eon.com

Stichwörter: Windenergie, E.ON,



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Windenergie

Mittelhessen: Teilregionalplan Energie genehmigt
[23.8.2017] Der Teilregionalplan Energie Mittelhessen ist beschlossen. 127 Windvorranggebiete mit einer Fläche von zusammen 12.100 Hektar sind darin ausgewiesen. Diese entsprechen 2,2 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks. mehr...
Stadtwerke Krefeld: Über die Stadtgrenzen hinaus denken
[21.8.2017] Die Stadt Krefeld hat keine eigenen Flächen für den Bau von Windrädern. Deshalb haben die Stadtwerke jetzt in eine Windkraftanlage in Wachtendonk investiert. mehr...
Auch en miniature macht das Windrad Wachtendonk eine gute Figur.
Mittlerer Oberrhein: Teilregionalplan Windenergie in Kraft
[17.8.2017] Nach fünf Jahren ohne Plan hat die Region Mittlerer Oberrhein nun wieder einen Teilregionalplan zur Windenergie. Darin sind zwölf Vorranggebiete vorgesehen. mehr...
Übersichtsplan mit Vorranggebieten.
2. Ausschreibungsrunde Wind an Land: Erneut von Bürgerenergie geprägt
[16.8.2017] Auch in der zweiten Ausschreibungsrunde Wind an Land gehen 95 Prozent des Zuschlagvolumens an Bürgerenergiegesellschaften. Der Bundesverband Windenergie warnt vor einem Abriss des Ausbaus in den Jahren 2019/2020. mehr...
Die nach dem EEG definierten Bürgerenergiegesellschaften und der Osten Deutschlands sind die Gewinner der zweiten Ausschreibungsrunde Wind an Land.
Windpark Rieste: Zwei weitere Gesellschafter mit an Bord
[11.8.2017] Die Stadtwerke Osnabrück haben jetzt knapp 25 Prozent ihrer Anteile am Windpark Rieste an zwei kommunale Bieter verkauft. mehr...
Neue Gesellschafterstruktur des Windparks Rieste festschreiben.

Suchen...

Aktuelle Meldungen