Montag, 20. November 2017

Frankfurt am Main:
Bioabfälle werden Biomethan


[7.4.2017] Die Unternehmen RMB Rhein-Main Biokompost und Mainova investieren in eine umweltfreundliche Gasversorgung in Frankfurt am Main.

RMB Rhein-Main Biokompost und Mainova haben einen Vertrag über die Aufbereitung von Rohbiogas zu Biomethan und dessen Einspeisung ins Gasversorgungsnetz der Stadt Frankfurt am Main abgeschlossen. Laut einer Pressemeldung von Mainova rechnen die Partner von 2018 an mit bis zu 30.000 Megawattstunden Methangas pro Jahr, das aus Bioabfällen erzeugt wird. Diese Menge entspreche dem Bedarf von rund 1.500 Haushalten.
Mit der Aufbereitung und Einspeisung seien mehrere große Investitionen verbunden: RMB hat bereits Ende 2016 mit der Erweiterung ihrer Bioabfallbehandlungsanlage begonnen. Aktuell entsteht dort ein zweiter Fermenter, in dem bei der Vergärung von Bioabfällen Rohbiogas erzeugt wird. Die Kapazität der Anlage wird laut der Meldung von 68.000 auf 123.000 Tonnen pro Jahr fast verdoppelt. In unmittelbarer Nachbarschaft baut Mainova eine Anlage zur Aufbereitung des Rohbiogases, die bis zu 600 Kubikmeter in der Stunde nahezu verlustfrei verarbeiten soll. Das auf Erdgasqualität angereicherte Biomethan werde ins Frankfurter Gasversorgungsnetz eingespeist. Die Inbetriebnahme ist nach Angaben von Mainova für Anfang 2018 geplant. (al)

www.mainova.de

Stichwörter: Bioenergie, Mainova, Biogas, Biomethan



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