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Freitag, 28. April 2017

Trianel:
Stadtwerke positionieren sich für GWA


[31.1.2017] Mehrere Stadtwerke haben sich jetzt für die Smart Meter Gateway-Administration (GWA) mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel zusammengetan.

Einblick in das Trianel Smart Metering Labor in Aachen. Die Osterholzer Stadtwerke, der Stadtwerkeverbund BeSte (Steinheim, Beverungen, Warburg, Bad Driburg und Borgentreich) und sieben weitere Werke wollen die Gateway-Administration (GWA) künftig mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel umsetzen und haben dazu ein entsprechendes Grundsatzpapier unterzeichnet. Wie Trianel mitteilt, sichern die Stadtwerke damit ihre Smart Meter Roll-out-Verpflichtungen ab und schaffen sich die nötigen fachlichen, technischen und personellen Ressourcen, um ab Mitte 2017 ihre individuellen Roll-out-Konzepte umzusetzen.
Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen Stadtwerke bei Trianel, sagt: „Bei rund 850 Verteilnetzbetreibern und nur etwa 20 Anbietern ist es sinnvoll, sich frühzeitig Ressourcen für die Umsetzung des Themas zu sichern.“ Bevor der erste Zähler verbaut werden könnte, müssten schon heute vorbereitende Maßnahmen ergriffen werden. Diese brächten einen hohen Projekt- und Zeitaufwand mit sich. Es müsse eine kosteneffiziente Roll-out-Strategie entwickelt, Monteure geschult und die Zielorganisation definiert werden.
„Mit der Verfügbarkeit der ersten BSI-zertifizierten Geräte im zweiten oder dritten Quartal 2017 wird die Nachfrage nach den neuen Geräten zunächst höher sein als das Angebot. Durch die Zusammenarbeit mit Trianel sichern sich Stadtwerke schon heute eine starke Position im kommenden Anbietermarkt für die Geräte und können auf das gesamte Smart Metering Know-how von Trianel zurückgreifen“, erklärt Spinnen weiter.
Für die erfolgreiche Umsetzung des Smart Meter Roll-outs bündelt Trianel die Interessen von Stadtwerken bei der Entwicklung von Roll-out-Konzepten, bei der Beschaffung der Geräte, bei der technischen Umsetzung der Gateway-Administration sowie bei der energiewirtschaftlichen Auswertung der Daten, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung.
Dabei ermögliche ein ganzheitlicher Ansatz, Stadtwerken ihre Eigenständigkeit beim Messstellenbetrieb zu erhalten und Synergien effizient zu nutzen. Die notwendige Expertise beziehe Trianel aus rund 25 Pilotprojekten, in denen das Stadtwerkebündnis über 4.000 intelligente Messsysteme in den Markt gebracht hat. Dabei bilde Trianel über die eigene Smart Metering Plattform die Gateway-Administration, die Visualisierung der Verbräuche und die Steuerung von Erneuerbare-Energien-Anlagen technisch ab und ermögliche eine energiewirtschaftliche Nutzung der Daten. (me)

www.trianel.com

Stichwörter: Smart Grid, Netze, Trianel, Osterholzer Stadtwerke, Stadtwerkeverbund BeSte

Bildquelle: Trianel GmbH

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