Samstag, 24. Juni 2017

E.ON:
Wohnen und heizen in Europa


[19.1.2017] Fast die Hälfte aller Deutschen möchte mit Solarenergie heizen. Das ist ein wesentliches Ergebnis der E.ON-Studie „Wohnen in Europa“.

Kantar EMNID hat im Auftrag von E.ON eine Studie zum Wohnen in Europa durchgeführt. Ein wesentliches Ergebnis: Fast die Hälfte aller Deutschen würde gerne mit Solarenergie heizen. Die Studie zeigt aber auch, dass bislang in Deutschland in aller Regel mit Erdgas (47 Prozent) und Öl (20 Prozent) geheizt wird. Elf Prozent heizen zudem mit Holz und 10 Prozent mit Nachtspeicheröfen. Ein radiakaler Wandel wäre also notwendig.
Den Wunsch, mit Solarenergie zu heizen, haben auch die Menschen in anderen europäischen Ländern. So wünschen sich 61 Prozent der Ungarn und 60 Prozent der Italiener ein mit der Sonne beheiztes Zuhause. Das geringste Interesse haben die Briten mit 38 Prozent, 36 Prozent würden hier auch gerne in einem gasbeheiztem Heim wohnen. Wie E.ON mitteilt, könne aus der Studie jedoch kein Zusammenhang mit dem vermeintlich typischen britischen Wetter hergestellt werden, da es in Großbritannien etwa so viele Sonnenstunden pro Jahr wie in Deutschland gäbe.
Im östlichen Mitteleuropa ist Holz ein viel genutzter Brennstoff. Fast ein Drittel der Ungarn (31 Prozent) heizt mit Holz, gefolgt von Tschechen (20 Prozent) und Rumänen (19 Prozent). Kohle und Öl spielten hier hingegen kaum noch eine Rolle im Wärmemarkt. Die landläufig verbreitete Meinung, diese Energieträger seien im Osten Europas noch weit verbreitet, habe sich entsprechend nicht bestätigt.
E.ON und Kantar EMNID haben dazu rund 8.000 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Italien, Tschechien, Rumänien, Schweden, in der Türkei und in Ungarn befragt. (me)

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Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, E.ON,



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