Donnerstag, 27. April 2017

Ottostadt Magdeburg:
Aufruf zum vierten Umweltpreis


[20.1.2017] Unternehmen, Private und Forscher können noch bis Ende April 2017 ihre Bewerbungen für den Umweltpreis der Ottostadt Magdeburg einreichen.

Die Landeshauptstadt Magdeburg lobt im Jahr 2017 zum vierten Mal den Umweltpreis für erneuerbare Energien und Klimaschutz aus. Bewerbungen sind bis zum 30. April 2017 möglich. Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung der Elbestadt, sagt: „In einer Großstadt wie Magdeburg gibt es eine Vielzahl von Projekten, die den Klimaschutz zum Thema haben, aber bisher noch nicht öffentlich bekannt sind. Die öffentliche Verleihung des Umweltpreises ist eine Möglichkeit, diese Projekte einem weiteren Personenkreis zugänglich zu machen.“ Die Nachahmung von Projekten sei deshalb offiziell erwünscht.
Der Preis wird für drei verschiedene Zielgruppen vergeben: Wirtschaft, Betriebe und Unternehmen, Jugend und Private sowie Forschung. Wie die Stadt mitteilt, sind auch Bewerbungen von Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen sehr willkommen. Jede Zielgruppe werde 4.000 von insgesamt 12.000 Euro Preisgeld erhalten. Der erste Preis sei mit je 2.500 Euro, der zweite mit 1.000 Euro und der dritte mit 500 Euro dotiert.
In einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt heißt es, dass die eingereichten Beiträge beispielgebende Aktivitäten, Leistungen oder Lösungen zur CO2-Einsparung aufzeigen sollen, etwa durch den Einsatz regenerativer Energien oder durch die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zur Energieeinsparung oder -optimierung. Preiswürdig seien außerdem Initiativen und Projekte in den Themenfeldern Klimaschutz und Klimaanpassung, so etwa zur Vermeidung von zusätzlichem Konsum oder zum sparsamen Umgang mit Ressourcen.
Dabei kann die Großstadt auf eine lange Klimaschutz-Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1993 wurde die Landeshauptstadt Mitglied im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder. Im Juli 2006 hatte der Stadtrat dann beschlossen, dass Magdeburg Modellstadt regenerativer Energien werden soll. In diesem Zusammenhang wurde auch der Magdeburger Umweltpreis eingerichtet und 2011 das erste Mal vergeben. Seitdem wird er alle zwei Jahre ausgelobt. Um klimarelevante Gase weiter zu reduzieren, hat die Stadt außerdem das Magdeburger Energie- und Klimaschutzprogramm verabschiedet und setzt Energieeffizienzprojekte und Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes um. Im Jahr 2015 hat das Bundesumweltministerium (BMUB) Magdeburg schließlich als eine von 22 Masterplankommunen 100% Klimaschutz ausgewählt. Hierfür erhält Magdeburg Fördermittel. (me)

www.magdeburg.de

Stichwörter: Energieeffizienz, Klimaschutz, Ottostadt Magdeburg



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