Mittwoch, 23. August 2017

Klima ohne Grenzen:
CO2-Bilanz der Versorger


[19.1.2017] Eine Studie der Organisation Klima ohne Grenzen zeigt, dass die Städte Bonn, Dortmund, Frankfurt am Main, München und Hannover am stärksten erneuerbare Energien nutzen. Stuttgart und Bielefeld können aufgrund eines hohen Anteils von Atomstrom neben den Städten Bonn, München und Frankfurt am Main die beste CO2-Bilanz verbuchen.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix der 20 größten deutschen Städte. Die gemeinnützige Organisation Klima ohne Grenzen hat jetzt die vierte Vergleichsstudie zur CO2-Bilanz der Energieversorger in den 20 größten Städten Deutschlands veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Grundversorger der Städte Bonn, Stuttgart, Bielefeld, München und Frankfurt am Main erreichen mit ihrem Strommix die niedrigsten CO2-Werte zwischen 123 und 245 Gramm CO2/Kilowattstunde (gCO2/kWh). Die Energieversorger von Duisburg, Berlin, Hamburg, Wuppertal und Essen belegen mit deutlich höheren Emissionen zwischen 453 und 538 gCO2/kWh die letzten Plätze unter den 20 größten deutschen Städten.
Während Bonn, Dortmund, Frankfurt am Main, München und Hannover am stärksten erneuerbare Energieträger nutzten, seien Stuttgart und Bielefeld nur im Mittelfeld zu finden und setzten mit Abstand am stärksten auf Kernkraft. So habe die Atomenergie in Stuttgart einen Anteil von 27 Prozent, in Bielefeld liege sie sogar bei 39 Prozent.
Die Studie macht nach Angaben der Organisation deutlich, dass eine klimafreundliche Stromversorgung von Großstädten möglich ist. Hierfür sei es allerdings notwendig, dass sich die Versorger stärker auf die Verminderung des CO2-Ausstoßes ihres Strommixes konzentrierten, anstatt ausschließlich auf vereinzelte Ökostromtarife. (me)

klimaohnegrenzen.de

Stichwörter: Unternehmen, Klimaschutz

Bildquelle: Klima ohne Grenzen gemeinnützige GmbH

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