Donnerstag, 27. April 2017

BNetzA:
Erste Ausschreibung nach dem EEG 2017


[16.12.2016] An der ersten Ausschreibungsrunde nach dem EEG 2017 müssen neben Photovoltaik-Freiflächenanlagen auch Projekte auf Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen teilnehmen, insofern sie eine Leistung von 750 Kilowatt überschreiten.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt die erste Ausschreibung für Solaranlagen ab einer installierten Leistung von 750 Kilowatt (kW) nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 eröffnet. Investoren können ihre Gebote bis zum 1. Februar 2017 abgeben. Das Höchstgebot für diesen Gebotstermin beträgt 8,91 Cent/Kilowattstunde. Die Gebote mit der niedrigsten Förderhöhe erhalten den Zuschlag, solange bis das Volumen der Ausschreibung erreicht ist. Die Ausschreibungen nach dem EEG 2017 gelten neben Photovoltaik-Freiflächenanlagen auch für Projekte auf Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen, sofern diese eine installierte Leistung von mehr als 750 kW haben. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, gilt das Gebotspreisverfahren, so dass der Zuschlagswert dem jeweils angebotenen Preis entspricht. „Mit dem ersten Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 wird die wettbewerbliche Bestimmung der Höhe der Zahlungen weiterentwickelt und fortgesetzt. Die Pilotphase der bisherigen Freiflächenausschreibungen ist erfolgreich verlaufen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Unsere Erfahrungen sind in den Gesetzgebungsprozess zum EEG 2017 eingeflossen und haben zu einer Vereinfachung der Verfahren für die Bieter geführt.“ Da es leichte Änderungen bezüglich der zu hinterlegenden Sicherheiten gebe, empfiehlt die BNetzA Bietern, sich vorab mit den neuen Regularien zu befassen. (me)

www.bundesnetzagentur.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, BNetzA



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Photovoltaik | Solarthermie

innogy: Inspektion von Solaranlagen per Drohne
[31.3.2017] Mit der Ausgründung des Start-up ucair startet innogy in die Drohneninspektion von Solaranlagen. Die Inspektion soll auf diese Weise beschleunigt und preiswerter werden. mehr...
Malsch: 4,4 MW Strom für die Bürger vor Ort
[30.3.2017] In Malsch wurde eine 4,4-MW-Freiflächensolaranlage offiziell in Betrieb genommen. Der Strom soll mittelfristig vor Ort verbraucht werden. mehr...
Der Solarpark Malsch wurde auf einem ehemaligen Deponiegelände errichtet.
Wössingen: Bau einer 1,7-MW-PV-Dachanlage
[24.3.2017] Die Firma Pfalzsolar aus Ludwigshafen hat jetzt ein 1,7-MW-Photovoltaikkraftwerk auf dem Dach eines Wössinger Zementherstellers eingeweiht. mehr...
Das Photovoltaikkraftwerk Wössingen ist auf einer 280 Meter langen Dachfläche installiert.
Solarwirtschaft: Mieterstrom-Gesetz nachbessern
[24.3.2017] Die Solarbranche fordert, den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgelegten Gesetzesentwurf zum Mieterstrom an einigen Stellen nachzubessern. mehr...
Stadtwerke Velbert: Neues Solarpaket für Eigenheimbesitzer
[23.3.2017] Die Stadtwerke Velbert bieten Kunden ein neues Solarpaket an. Es umfaßt die Planung, Installation und den Betrieb einer Solaranlage auf dem Dach des Kunden gegen eine entsprechende Pachtgebühr. mehr...
Mit dem Solarpaket der Stadtwerke Velbert zur Solaranlage auf dem eigenen Dach – einfach pachten.

Suchen...

Aktuelle Meldungen