Mittwoch, 13. Dezember 2017

Stadtwerke Kiel:
Betrieb des Wärmespeichers genehmigt


[10.10.2016] Mit der Betriebsgenehmigung für den Kieler Wärmespeicher samt Pumpenhalle ist eine weitere Hürde für die Kieler Fernwärmeversorgung genommen.

Stadtwerke-Vorstand Jörg Teupen freut sich über die Betriebsgenehmigung durch Umweltminister Robert Habeck. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) hat jetzt die Betriebsgenehmigung für den 60 Meter hohen Wärmespeicher (wir berichteten) und die zugehörige Pumpenhalle an die Stadtwerke Kiel überreicht. Die Inbetriebnahme soll noch in diesem Jahr erfolgen. Stadtwerke-Vorstand Jörg Teupen erläutert: „Der 42.000 Kubikmeter Wasser fassende Wärmespeicher ist ein wichtiger Bestandteil im Gesamtkonzept unserer zukünftigen Fernwärmeversorgung in Kiel. Im Zusammenspiel mit dem schon in Betrieb genommenen Elektrodenkessel kann überschüssiger Strom aus dem Netz genutzt werden, um Wasser im E-Kessel aufzuheizen und im Wärmespeicher zwischenzulagern.“ Dies sorge in Anbetracht der schwankenden Einträge regenerativer Energien für Stabilität im Übertragungsnetz. Mithilfe der Pumpen in der neuen 1.240 Quadratmeter großen Halle werde das auf 115 Grad Celsius erwärmte Wasser in den Speicher eingelagert und zeitversetzt abgegeben. Minister Habeck lobte die Stadtwerke dafür, dass sich diese nun noch flexibler auf die Bedürfnisse des Energiesystems der Zukunft einstellen. Den Wärmespeicher bezeichnete Habeck als einen wichtigen Baustein für die Wärmewende. Mit dem im Wärmespeicher aufbewahrten Wasser kann laut den Stadtwerken eine Versorgung der über 70.000 Kieler Fernwärmekunden selbst bei maximaler Leistung bis zu acht Stunden gewährleistet werden. (me)

www.stadtwerke-kiel.de

Stichwörter: Fernwärme, Stadtwerke Kiel, Wärmespeicher, Robert Habeck, Schleswig-Holstein, Kiel

Bildquelle: Stadtwerke Kiel AG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fernwärme

Stadtwerke Bochum: Wärme-Kooperation mit der Uni
[8.12.2017] Rund 30 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Bochum und die Ruhr-Universität in den Aufbau der künftigen Wärmeversorgung für den Bochumer Süden. Eine eigens gegründete Gesellschaft übernimmt die Wärmelieferung von RWE. mehr...
Anlieferung der BHKW für das neue Heizkraftwerk der Stadtwerke Bochum.
Vattenfall: Riesen-Tauchsieder für Berlin
[9.11.2017] Fast 100 Millionen Euro investiert der Energiekonzern Vattenfall in den Bau von Europas größter Power-to-Heat-Anlage in Berlin. mehr...
Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller (l.) und Staatssekretär Stefan Tidow mit zwei Mitarbeiterkindern beim Ersten Spatenstich für die neue Power-to-Heat-Anlage.
Neubrandenburger Stadtwerke: Grüne Fernwärme statt Erdgas
[8.11.2017] In die grüne Fernwärmeversorgung Neubrandenburgs wollen die Stadtwerke mehr als 20 Millionen Euro investieren. Geplant sind unter anderem die Modernisierung einer Gasturbine, ein neuer Kurzzeitwärmespeicher und der Umbau eines Aquiferspeichers zu einer Geothermieanlage. Langfristig will sich der Energieversorger von der Erdgasabhängigkeit lösen. mehr...
MVV: 100 Millionen für Nachhaltigkeit
[8.11.2017] Rund 100 Millionen Euro investiert das Energieunternehmen MVV in sein abfallbefeuertes Heizkraftwerk im Mannheimer Norden. Das Kraftwerk soll nicht nur an das bestehende Fernwärmenetz angeschlossen, sondern auch um ein Verfahren zur Phosphorrückgewinnung erweitert werden. mehr...
Landkreis Groß-Gerau: Wärmewende mit Konzept
[6.11.2017] Die Agentur für Erneuerbare Energien hat den Landkreis Groß-Gerau als Energie-Kommune ausgezeichnet. Insbesondere die vorbildliche Wärmeplanung und das regelmäßige Energie-Monitoring fielen dabei ins Gewicht. mehr...

Suchen...

 Anzeige

e-world

Aktuelle Meldungen