solarpraxis

Dienstag, 22. August 2017

M-net/Huawei:
Zusammen sind sie schneller


[13.6.2016] Im Zuge der zweiten Runde des Münchner Glasfaserausbaus intensivieren die Unternehmen Huawei und M-net ihre Zusammenarbeit. Daraus folgt das erste FTTB-Projekt in Deutschland, das auf G.fast basiert.

Bei der zweiten Runde des Münchner Glasfaserausbaus (wir berichteten) setzt der regionale Telekommunikationsanbieter M-net auf G.fast- und 100G-Technologie von Anbieter Huawei. Mit dieser kann nach Angaben von M-Net vor allem die hausinterne Verkabelung beschleunigt werden. Im Rahmen der zweiten Ausbaurunde sollen in den kommenden fünf Jahren rund 35.000 Gebäude erschlossen werden. Das Projekt sei in Art und Größe eines der ersten in Europa. Wie der Telekommunikationsanbieter berichtet, bringt G.fast das schnelle Glasfaser-Internet auch auf ältere Inhausverkabelung. Damit sei die Technologie besonders für FTTB-Anschlüsse ausgelegt, bei denen die Glasfaser in den Keller eines Gebäudes reicht. Von dort geht es dann meist per Kupfer- oder Koax-Kabel in die Wohnungen und zum Endkunden. Das neue Übertragungsverfahren von Huawei ermöglicht M-net Bandbreiten von bis zu 800 Megabit pro Sekunde. Somit wird die Geschwindigkeitslücke zum Endkunden geschlossen und das bestehende M-net Netz optimiert. „Wir möchten durch diese Technologie unsere Marktführerschaft in Deutschland und Bayern ausbauen“, erklärt M-net Geschäftsführer und CTO Michael Fränkle. „Die Entscheidung für Huawei lag ziemlich nah, da wir bereits bei der GPON-Technologie sehr gut mit Huawei zusammengearbeitet haben“, ergänzt Jens Prautzsch, Vorsitzender der M-net Geschäftsführung. Auch Kevin Hu, CEO Huawei Technologies Deutschland, ist von der Kooperation überzeugt: „Zusammen mit M-net können wir wieder einmal unsere globale Technologieführerschaft untermauern, sodass erstmals in Deutschland mit einem FTTB-Netz basierend auf G.fast-Technologie hochleistungsfähige Breitband-Anschlüsse bereitgestellt werden.“ Nach Angaben von M-net sollen in München in den kommenden fünf Jahren weitere 35.000 Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings mit Glasfaser und Huawei-Technologie erschlossen werden. Damit werden knapp 70 Prozent aller Münchner Haushalte direkten Zugang zur hochleistungsfähigen Glasfaser haben. (an)

www.m-net.de
www.huawei.com/de

Stichwörter: Breitband, M-net, München, Huawei, Glasfaser, G.fast



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Breitband

WEMACOM: Ausbau startet in Plau Nord
[10.8.2017] Die Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM hat den Startschuss für den Glasfaserausbau in Plau am See gegeben. Zunächst sollen aber nur Teilgebiete erschlossen werden. mehr...
ENTEGA Medianet: Schneller surfen im Odenwaldkreis
[21.7.2017] Im Odenwaldkreis soll schnelles Internet verfügbar sein. Dafür baut das Unternehmen ENTEGA Medianet das Breitband-Netz mit der Vectoring-Technologie aus. mehr...
Senden: Startschuss für Smart City
[9.6.2017] Senden im Münsterland soll zur Smart City werden. Dafür werden zunächst alle Haushalte im Innen- und Außenbereich der Gemeinde mit reinen Glasfaseranschlüssen versorgt. mehr...
Kreis Cham: Spatenstich für den Gigabit-Landkreis
[1.6.2017] Das größte Glasfasernetz im ländlichen Raum des Freistaats Bayern entsteht im Kreis Cham. Rund 4.000 Kilometer Glasfaser wird das Unternehmen M-net hier in den kommenden zwei Jahren verlegen. mehr...
Der erste Spatenstich für den flächendeckenden Glasfaserausbau im Kreis Cham ist gesetzt.
Stadtwerke Merseburg: Breitband-Ausbau in Bad Lauchstädt
[31.5.2017] Nach Merseburg und Schkopau setzen die Stadtwerke Merseburg den Breitband-Ausbau in Bad Lauchstädt fort. mehr...
Der erste Spatenstich zum schnellen Internet in Bad Lauchstädt.

Suchen...

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Breitband:

Aktuelle Meldungen