Sonntag, 17. Dezember 2017

EWV:
Elektrisch und elektronisch mobil


[26.5.2016] Für den Ausbau des freien Internets kooperiert das Energie- und Wasserversorgungsunternehmen (EWV) in Stolberg mit der Freifunkinitiative. Das Unternehmen liefert so nicht nur Energie und Wasser, sondern auch freies Internet.

Vor dem EWV-Kundenzentrum kann EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder bereits das Freifunknetz nutzen. Das Energie- und Wasserversorgungsunternehmen (EWV) in Stolberg ist jetzt auch Partner von Freifunk. Die Freifunk-Community kümmert sich darum, dass der freie Internet-Zugang mehr und mehr zum Standard wird. Überall dort, wo ein Freifunk-Router in der Nähe ist, können Nutzer mit ihrem Smartphone oder Tablet kostenlos ins Internet gehen. Der Energieversorger berichtet, landesweit das erste Unternehmen seiner Art zu sein, der in das Thema Freifunk einsteigt. Für den Ausbau des Freifunknetzes kooperiert EWV mit der Freifunk-Community Aachen, die zum Verein Freifunk Rheinland gehört. Laut der Meldung wird das EWV-Kundenzentrum als erstes mit Freifunk ausgestattet. Die weitere Umsetzung erfolge mithilfe der bestehenden großen Infrastruktur der EWV. So werden nach und nach die begehbaren Verteilstationen für Gas, Strom und Wasser in der Stolberger Innenstadt geprüft. Vor allem die größeren, belebten Plätze stehen im Mittelpunkt. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, werden diese ebenfalls mit dem kostenlosen Internet-Zugang ausgerüstet. „Wir liefern nicht nur Energie und Lösungen für elektrische Mobilität, sondern sorgen so auch für elektronische Mobilität“, sagt EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Dass die Wahl des Projektpartners auf die Freifunk-Community fiel, hat nach Angaben des Energie- und Wasserversorgungsunternehmen mehrere Gründe. Die Freifunker seien als unpolitische Gruppierung mit Vereinsstruktur anerkannt, die sich für ein flächendeckendes, kostenlos verfügbares Internet stark macht. Weiter meldet der Energieversorger, dass das Projekt Freifunk für ihn nicht an der Stolberger Grenze enden soll. „Wir prüfen in weiteren Kommunen wie Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler, ob und wie wir hier das Freifunknetz ausbauen können“, so Schröder. (an)

www.ewv.de
www.freifunk.net

Stichwörter: Breitband, Freifunk, Hotspot, EWV, Stolberg

Bildquelle: EWV

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Breitband

EWE: Glasfaser-Kooperation mit Telekom
[13.12.2017] Für den Aufbau eines Glasfasernetzes in Niedersachsen, NRW und Bremen wollen die Deutsche Telekom und EWE ein Joint Venture gründen. Mit Investitionen von bis zu zwei Milliarden Euro soll das Gemeinschaftsunternehmen vor allem ländliche Regionen ans Glasfasernetz anschließen. mehr...
Vereinbarten den gemeinsamen Glasfaserausbau: EWE-Marktvorstand Michael Heidkamp (l.) und Telekom-Vorstandsvorsitzender Tim Höttges.
Stadtwerke Neubrandenburg: Gigabit für Schulen
[11.12.2017] Die Stadtwerke Neubrandenburg statten die Schulen der Stadt Neubrandenburg und des Kreises Mecklenburgische Seenlandschaft (MSE) mit Breitband-Anschlüssen im Gigabit-Bereich aus. mehr...
Schleswig-Holstein: Eine Bank entwickelt weiter Bericht
[23.11.2017] Den Weg zur Gigabit-Gesellschaft unterstützt die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) nicht nur mit einem Förderdarlehen. Sie steht den überwiegend kommunalen Akteuren auch beratend und vermittelnd zur Seite. mehr...
Den Weg zur Gigabit-Gesellschaft unterstützt die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) nicht nur mit einem Förderdarlehen.
Stadtwerke Bad Nauheim: Glasfaser im Kreis
[22.11.2017] Das örtliche Glasfasernetz haben die Stadtwerke Bad Nauheim zum Ring geschlossen. Die Lage der Stadt erlaubt die Verbindung mit zwei Backbones. mehr...
Unna: Schnelles Netz mit Versatel
[21.11.2017] Die Stadtwerke Unna kooperieren mit dem Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel, um das kommunale Glasfasernetz weiter auszubauen. mehr...