Versorgungsbetriebe Bordesholm:
Zehn-Megawatt-Speicher geplant


[12.1.2018] Um das Netz zu stabilisieren, wollen die Versorgungsbetriebe Bordesholm einen Energiespeicher installieren. Der Auftrag dafür ging jetzt an das Unternehmen RES Deutschland.

Frank Günther (l.), Geschäftsführer der VBB, und Matthias Leuthold, Leiter Energiespeicher bei RES Deutschland, vor der Visualisierung des geplanten Batteriespeichers. Die Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB) haben den Auftrag für den Bau eines Energiespeichers an das Unternehmen RES Deutschland vergeben. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Speicher Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und Regelleistung erbringen. Zudem soll er beim Ausfall des übergeordneten Netzes die kommunale Stromversorgung im Inselnetzbetrieb aus überwiegend erneuerbaren Energien sichern.
Nach Angaben von RES beträgt die vermarktbare Leistung des Bordesholmer Energiespeichers zehn Megawatt, die Speicherkapazität liege bei 15 Megawattstunden. Baubeginn für den Speicher auf dem VBB-Betriebsgelände sei im Sommer 2018, die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2019 geplant. Durch die Bereitstellung von Regelenergie für den Primärenergiemarkt rechnen die VBB mit Einnahmen von rund einer Million Euro pro Jahr. (al)

www.vb-bordesholm.de
www.res-group.com

Stichwörter: Energiespeicher, RES Deutschland, Versorgungsbetriebe Bordesholm

Bildquelle: RES Deutschland GmbH

       


Quelle: www.stadt-und-werk.de